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Schkeuditz "Darum beneiden uns jetzt schon andere"
Region Schkeuditz "Darum beneiden uns jetzt schon andere"
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15:30 19.05.2015
Der Branddirektor Leipzigs, Karl-Heinz Schneider (links) nimmt einen symbolischen Schlüssel für den neuen Übungs-Container von Peter Schmiedtchen von Dräger entgegen. Quelle: Michael Strohmeyer

Symbolisch überreichte Peter Schmiedtchen, Manager von Dräger, einen Schlüssel an Karl-Heinz Schneider, den Leiter der Leipziger Branddirektion. Das eigentliche Übungsgerät indes bleibt noch im Übungszentrum des Flughafens Leipzig/Halle. Hier, im Fire-Training-Center, fand die Übergabe statt und werden jetzt 15 Kameraden während eines zweitägigen Lehrgangs geschult, um dann Wissen an andere weitergeben zu können.

Die praxisnahe Aus- und Fortbildung der Einsatzkräfte zur Rettung eingeklemmter Personen aus Lastkraftwagen und zur Bewältigung von Einsätzen mit Gefahrstoffen sei wegen bisher fehlender geeigneter Übungsobjekte kaum möglich gewesen. Ungeachtet dessen werden die Feuerwehren mit derartig komplexen und schwierigen Einsätzen immer wieder konfrontiert. Einer Analyse zufolge sind 70 bis 80 Prozent der Unfälle welche mit technischer Hilfeleistung, besonders an Lkw, berichtete Schneider zur Situation.

"Die Idee für das Trainingsgerät kam von den Kollegen der Berufsfeuerwehr. Die Konzeption und die Realisierung waren sowohl für uns als auch für Dräger eine Herausforderung", sagte der Leipziger Branddirektor. Die Branddirektion Leipzig hatte 2011 und 2012 das multifunktionale und mobile Ausbildungsgerät auf Basis eines Abrollbehälters konzipiert und ausgeschrieben. Herausgekommen ist ein Gerät, das seinesgleichen in Deutschland sucht. "Darum beneiden uns jetzt schon andere", freute sich Schneider.

Mit dem neuen Gerät erfährt die Fortbildung zunächst der Einsatzkräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr Leipzig hinsichtlich der Flexibilität und Praxisnähe eine neue Qualität. Wo bisher verschrottete Fahrzeuge herhalten mussten, kann jetzt am Übungs-Gerät geprobt werden, wo am günstigsten die Blechschere, der Spreizer oder eine Flex angesetzt werden muss, um etwa einen eingeklemmten Lkw-Fahrer aus seinem Führerhaus zu befreien. Auch der Umgang mit auslaufendem Gefahrgut kann realistisch nachempfunden werden.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 18.10.2013
mey, rohe

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