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Schkeuditz Dickes Lob für Vereinsfrauen
Region Schkeuditz Dickes Lob für Vereinsfrauen
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13:51 19.05.2015
Züchterstolz: Vereinschef Ralf Lorenz (li.) mit seinen Kollegen. Quelle: Michael Strohmeyer

"Die Schau ist eine gute Gelegenheit, züchterische Leistungen zu präsentieren, Erfahrungen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Die Kleintierzucht ist ein Teil unseres Kulturlebens", würdigte er die Arbeit des Vereins. Bevor die Besucher in den Saal strömen konnten, erinnerte Vereinsvorsitzender Ralf Lorenz im Beisein des Kreisvorsitzenden Lutz Tänzel mit einer Gedenkminute an das kürzlich verstorbene Vereinsmitglied Ewald Marx.

Familie Schneeweiß aus Schkeuditz, die sich mit ihren Kindern Yasmin und Ricardo umschaute, wollte von den Fachleuten wissen, wie Kaninchen gehalten werden. "Wir möchten uns ein Kaninchen zulegen und damit den Kindern einen langgehegten Wunsch erfüllen. Aber es muss ihnen klar sein, dass ein Haustier eine Verantwortung für Jahre ist", sagte Vater Tobias Schneeweiß.

Felix Kolossa, der mit Opa und Onkel aus Frohburg angereist war, weiß das. Seit acht Jahren züchtet der 14-Jährige Kaninchen. Er kennt alle Zuchtgruppen und Farbschläge. Den 72-Jährigen Gerd Schulze, Ehrenmitglied des Preisrichterverbandes, freut das Engagement des Nachwuchses. Er bewertete Züchter aus Glesien, Taucha, Leipzig, Wiedemar, Makranstädt, Osterfeld, Leuna, Zwenkau, Allstedt, Rückmarsdorf und Halle. Bei seinem eigenen Alaska-Rammler musste er den anderen Preisrichtern vertrauen. Die zückten 97,5 Punkte, die Höchstnote, was Schulze den Ehrenpreis des Landesverbandes einbrachte.

Den begehrten Pokal der Stadt Schkeuditz bekam Vereinsvorsitzender Ralf Lorenz mit 386 Punkten für seine Lohkaninchen. Neben Preisen und Pokalen war den Züchtern wichtig, Kinder und Jugendliche für ihr Hobby zu begeistern. Herbert Stascheit hatte indes noch ein besonderes Anliegen: "Ich möchte unseren Frauen mal Danke sagen. Sie sind es, die Verständnis aufbringen, manches mal zurückstecken. Ohne sie könnten wir unserem Hobby gar nicht frönen."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 03.11.2014
Michael Strohmeyer

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