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"Dieses Bild ist unbezahlbar"

"Dieses Bild ist unbezahlbar"

Sich künstlerisch bilden mit dem Leipziger Künstler Michael Fischer-Art - so lässt sich die etwas andere Weihnachtsfeier am Donnerstagabend für etwa 350 Mitarbeiter der Schkeuditzer Firma Bitzer Kühlmaschinenbau auf den Punkt bringen.

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War doch gar nicht so schwer: Nina Bernhardt, Kristin Kern und Marianne Schultkar (von links) hatten ihren kreativen Job relativ schnell erledigt.

Quelle: Frank Schmidt

Schkeuditz. Am Ende entstand ein überdimensionales Fischer-Art Gemälde, welches jedoch die Beschäftigten schufen - innerhalb nur einer Stunde.

Was unglaublich klingt, war von Eventmanager Andreas Hahn minutiös vorbereitet worden. Er hatte diese bunte Zusammenkunft organisiert und sich dafür auf seine gute Bekanntschaft mit Fischer-Art besonnen: "Auf meine Anfrage hin zeigte er sich begeistert und sagte zu." Nun scharten sich die Hobbymaler nicht alle um den einen Profimaler. Weil es ein "interaktiver Abend" werden sollte, bildeten bis zu neun Personen an den über 30 Rundtischen kreative Teams. Deren Aufgabe bestand darin, pro Team je eine Seite von drei Quadern aus Kartonagen zu bemalen. Pinsel und Farben gab es von Fischer-Art. "Sind alle 98 Quader zu je 50 x 50 Zentimeter möglichst exakt nach der Vorlage des Künstlers bemalt, werden sie als Puzzelbild zusammengesetzt. Am Ende steht ein Werk in den Abmessungen von 3,5 mal sieben Metern", erklärte Hahn. Und Fischer-Art erklärte seine Vorlage: "Das Bild spiegelt die Betriebswelt der Firma wider und zeigt bestimmte Elemente, mit denen die Beschäftigten täglich konfrontiert werden. Für mich ganz spannend ist, was dabei rauskommt, wenn man mal als Künstler seinen Elfenbeinturm verlässt und zu den Leuten geht."

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Schkeuditz. Sich künstlerisch bilden mit dem Leipziger Künstler Michael Fischer-Art - so lässt sich die etwas andere Weihnachtsfeier am Donnerstagabend für etwa 350 Mitarbeiter der Schkeuditzer Firma Bitzer Kühlmaschinenbau auf den Punkt bringen. Am Ende entstand ein überdimensionales Fischer-Art Gemälde, welches jedoch die Beschäftigten schufen - innerhalb nur einer Stunde.

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Es ist natürlich ein typisches Fischer-Art Gemälde rausgekommen. Kunterbunt gemalt, was auch den Hobbykünstlern sichtlich Spaß machte. Und offenkundig auch nicht ganz so schwierig gewesen ist. Denn Nina Bernhardt, Kristin Kern und Marianne Schultkar etwa gehörten zum ersten Team, das sein Teilwerk fertiggestellt und abgeliefert hatte. "So farbintensiv zu malen ist eigentlich nicht mein Ding", sagte Schultkar und verriet, auch privat zu malen. "Dann aber lieber Stillleben." Sven Range indes kniete sich richtig rein, als wollte er Fischer-Art das Farbwasser abgraben. Und de 24-jährige Manfred Kalka erinnerte sich an den Malunterricht in der Grundschule: "Da ist es auch so bunt und lustig zugegangen."

Sandra Österreich hatte mit ihrem Quader alle Hände voll zu tun. "Eine echte Herausforderung, die Kartonübergänge richtig hinzukriegen. Nicht zu vergleichen mit dem, was ich mit meinen Kindern zu Hause male", sagte sie. Azubi Markus Fuchs nahm es locker: "Dass ich nach meiner Ausbildung hier eine Festanstellung angeboten bekam, ist mir wichtiger. - Okay, auch unser künstlerisches Gesamtwerk." Am Ende waren alle zufrieden, sodass das Gesamtbild einen würdigen Platz im neuen Werk II bekommt, kündigte Werkleiter Frank Fuhlbrück an und sagte: "Der Wert des Bildes besteht darin, dass es von den Mitarbeitern im Team geschaffen wurde, was im Grunde unbezahlbar ist."

Mehr Fotos: www.lvz-online.de/schkeuditz

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 13.12.2014

Frank Schmidt

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