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Schkeuditz Dölzig fordert weitere Verkehrsschilder
Region Schkeuditz Dölzig fordert weitere Verkehrsschilder
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14:17 19.05.2015
Zu Testzwecken verhüllt: Parkverbotsschilder sollten eigentlich wegkommen. Das wird in Dölzig abgelehnt und weitere werden gefordert. Quelle: Roland Heinrich

Hintergrund: Das Amt beziehungsweise die Stadt möchte zum einen den "Schilderwald" lichten. Zum anderen sollen Kosten gespart werden, die früher oder später bei der Erneuerung der Schilder anfallen.

"Diese Stelle ist für eine Aufhebung des Parkverbotes ungeeignet", sagte Ortsvorsteher Lothar Böttcher während der Sitzung des Ortschaftsrates am Donnerstagabend. Dabei erhielt er sowohl von den Räten, als auch von anwesenden Anwohnern verbale Unterstützung. Die Straße Lautzschke, die von der B 186 in Richtung Osten in den Ort führt, werde von Bussen befahren und sei nicht gerade breit. Wenn jetzt, noch dazu in einem Kurvenbereich geparkt werden kann, stellt das eine Behinderung, wenn nicht sogar eine Gefährdung dar, formulierte Böttcher. "Ich werde die Ablehnung dieses Vorhabens aus der Sitzung mitnehmen und an das Ordnungsamt weitergeben".

Der Wille des Ordnungsamtes, die Verkehrsschilder-Anzahl zu reduzieren, könnte in Dölzig sogar nach hinten losgehen. Denn nun ist im Ort eine neue Diskussion zur generellen Verkehrssituation angelaufen, die auch mit dem Willen nach zusätzlichen Schildern einhergeht. So sieht der Ortsvorsteher im westlich der B 186 gelegenen Gewerbegebiet Handlungsbedarf: "Hier sind in der Döbichauer Straße Lkw über mehrere Tage abgestellt. Das kann so nicht bleiben. Ich werde beim Ordnungsamt anregen, dass zumindest in dem Straßenabschnitt von der Möritzscher Straße bis zur B 186 ein Parkverbot ausgewiesen wird", sagte Böttcher. Schilderungen der Räte und Anwohner bestätigten ihn in diesem Vorhaben: Dicht an dicht stünden Lkw in der Straße abgeparkt, man müsse die Gegenfahrbahn nutzen, um zur B186 zu gelangen und könne nicht nach rechts ausweichen, wenn Gegenverkehr kommt.

Eine andere Gefahrenstelle sehen Bewohner an der Kreuzung Paul-Wäge-Straße/Bienitzstraße, die durch parkende Autos nicht einsehbar und gefährlich sei. Auch hier wurde eingeschränktes Halteverbot gefordert.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 26.04.2014
Roland Heinrich

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