Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Schkeuditz Dölziger plädieren für Umverlegung
Region Schkeuditz Dölziger plädieren für Umverlegung
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:15 25.01.2016
Schkeuditz hat im Rahmen ihrer Lärmaktionsplanung sechs sogenannte Hotspots herausgearbeitet – Bereiche, die besonders laut sind. (Symbolfoto) Quelle: dpa-Zentralbild
Anzeige
Dölzig

Die Große Kreisstadt Schkeuditz hat im Rahmen ihrer Lärmaktionsplanung sechs sogenannte Hotspots herausgearbeitet. Das sind Bereiche in der Stadt und den Ortsteilen, an denen es besonders laut ist. An vierter Stelle steht dabei die Dölziger Kreuzung B 181/Frankenheimer Straße. Am Donnerstagabend diskutierten unter anderem auch darüber die Dölziger Ortschaftsräte während ihrer öffentlichen Januar-Sitzung im Feuerwehr-Gerätehaus.

Ortschafts- und Stadtrat Heiko Lichtenberger machte einige Ausführungen zum Lärmaktionsplan allgemein und zu Dölzig im Besonderen: „Sowohl die Lärmwerte tagsüber als auch nachts liegen an der Bundesstraße weit über jenen Grenzwerten, bei denen gesundheitliche Risiken auftreten können. Als einzige wirksame Gegenmaßnahme bleibt laut Lärmaktionsplan nur die Verlegung der B 181.“ Seitens des Freistaates werde darauf verwiesen, dass dafür derzeit das Planfeststellungsverfahren vorbereitet wird, ohne aber Fristen zu nennen oder Angaben zu Durchführungszeiten zu machen. Und das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) wolle beim derzeitigen aktuellen Zustand außer der Umverlegung keine anderen Maßnahmen durchführen oder befürworten. „Als Fazit bleibt, dass die Stadt und der Ortschaftsrat immer dran bleiben und nachfragen müssen, wie es mit der Umverlegung der Bundesstraße weiter geht“, sagte Lichtenberger.

Im Anschluss beschloss der Ortschaftsrat einstimmig eine Empfehlung an den Stadtrat, die Umverlegung weiter voranzutreiben, weil das oberste Priorität habe. Zuvor aber hatte Ortsvorsteher Thomas Druskat auf die Widerstände aus Nachbarkommunen gegen diese Pläne hingewiesen. Entsprechende, sehr deutlich formulierte Wortmeldungen waren bei den Dölziger auf Unverständnis gestoßen. Druskat schlug nun vor, einen schon länger gehegten Plan umzusetzen: „Wir müssen uns einfach mal mit den Vertretern von Burghausen und Rückmarsdorf zusammensetzen, unseren Standpunkt darlegen und um Verständnis werben.“ Er wolle das Treffen auf den Weg bringen.

Birgit Gründling aus der Stadtverwaltung informierte zudem darüber, dass im Bereich B 181/Frankenheimer Straße südlich Richtung Markranstädt die dort sehr schmale und sich in einem schlechten Zustand befindliche Straße saniert werden soll. „Dort ist gerade der Begegnungsverkehr eine akute Gefahrenquelle, die Bankette sind total ausgefahren“, so Gründling. Die Straße soll dort von 5,50 auf 6,50 Meter verbreitert werden. Das Lasuv stelle Fördermittel in Aussicht. Baubeginn soll im dritten Quartal 2016 sein. Die Sanierung könne eine gemeinsame Aktion von Schkeuditz und Markranstädt werden.

Von Olaf Barth

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Schkeuditz Seelzer besuchen Schkeuditz und sind beeindruckt - Städtepartnerschaft wird neues Leben eingehaucht

Eine vierköpfige Delegation aus der Partnerstadt Seelze hat jetzt Schkeuditz besucht. Unter anderem schaute sie sich die Thomas-Müntzer-Grundschule im Stadtteil Wehlitz an und zeigte sich sehr beeindruckt. Schulleiter Steven Machlitt und Hortchefin Marion Dzwonkowski hatten den Gästen die Einrichtung vorgestellt. Seelze plant derzeit auch eine neue Grundschule.

23.01.2016

Dass in Schkeuditz womöglich im Mai dieses Jahres die ersten „Stolpersteine verlegt werden sollen, hat jetzt einstimmig der Verwaltungsausschuss der Stadt beschlossen. Auf dessen Sitzung am Montagabend stimmten alle anwesenden Mitglieder für die Kenntlichmachung der letzten frei gewählten Wohnorte von vier Schkeuditzer Opfern der Nazi-Zeit.

22.01.2016
Schkeuditz Firmen und Einrichtungen präsentieren sich auf Schkeuditzer Messe - Schüler informieren sich über Berufe

Rund 125 Schkeuditzer Oberschüler aus den achten und neunten Klassen sowie zahlreiche Neunt- und Elftklässler aus dem Gymnasium nutzten gestern den 12. Schkeuditzer Berufetag, um sich im Kulturhaus Sonne über Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren. Vertreter von 23 Firmen und Bildungseinrichtungen waren gekommen.

21.01.2016
Anzeige