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Schkeuditz Drachentanz am Grünen Berg
Region Schkeuditz Drachentanz am Grünen Berg
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06:00 16.06.2010
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Dafür werde alle zwei Wochen geprobt und „es klappte schon mal besser", gesteht Yvonne Nitzschke, die gemeinsam mit Katja Wießner die Theatergruppe betreut. Hauptsächlich aus älteren Bewohnern der Gemeinschaft für Menschen mit Behinderung bestehe die Gruppe, die einen Drachentanz aufführen will.

Die Eröffnung beginnt um 13 Uhr auf der Bühne im Zentrum der nach Farben benannten Häuser. Danach ist die Kulturwerkstatt dran. Beide Theaterszenen sind zusammen etwa zehn Minuten lang: „Die Schwierigkeit besteht für die Akteure darin, sich die Schritte zu merken, in den richtigen Momenten stehen zu bleiben und überhaupt aufmerksam zu sein", beschreibt Nitzschke. Ein Schwungtuch mit Schlaufen an den Enden werde als Utensil beim Tanz verwendet und natürlich darf der Drachen zum gleichnamigen Tanz nicht fehlen. Dieser sei von den Handwerkern gemeinsam mit René Brabetz in der eigenen Werkstatt geschaffen worden.

Etwa 100 Bewohner mit Behinderung zählt die Begegnungsstätte in der Trägerschaft der Volkssolidarität (VS) Leipziger Land/Muldental. Nachdem die Gemeinschaft im letzten Jahr ihr Zehnjähriges feierte, beging gestern der VS-Kreisverband sein 20-jähriges Bestehen. „Der Bundesverband existiert im Oktober dann 65 Jahre", weiß Wohnstättenleiter Mario Kulisch.

Zur Wohnstätte im Elstertal ist im Januar letzten Jahres das Projekt Außenwohngruppe hinzugekommen. In enger Zusammenarbeit mit der Schkeuditzer Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft mbH (SWV) ist es ab September für zwei Bewohner möglich, in ambulant betreutes Wohnen zu wechseln. „Die beiden freuen sich schon", berichtet Kulisch.

Pünktlich zum Sommerfest wird die neue Ausgabe der Jahreszeitschrift „Wörter im Wind" zu haben sein. Das Fest steht unter dem Titel des Journals zu Behindertenhilfe, Sozialpsychiatrie und Sexualität: Träumen erlaubt!

Dies sollte zumindest beim Fußballturnier ab 14 Uhr am Grünen Berg nicht wörtlich genommen werden. „Hier steht noch eine Revanche aus", sagt Kulisch. Nachdem im letzten Jahr die Mannschaft der Forensischen Psychiatrie vom Altscherbitzer Krankenhaus den Sieg holte, müsse nun der Elstertaler Sportclub wieder angreifen. Neben den Werkstätten aus Halle und der Mannschaft vom Haus Auenblick, stehe das Team der Förderschule Rosenweg neu mit auf der Teilnehmerliste, zählt Kulisch auf. Gegen 16.30 Uhr soll der Turniersieger feststehen.

Neben Auftritten des Balettstudios „Let’s dance" um 14.30 und 15.30 Uhr werde auch der bewährte Handwerker- und Ideenmarkt der internen sozialen Werkstätten Produkte präsentieren und Einblicke möglich machen. Die Korbflechterei, die Keramik- oder die Holzwerkstatt, der Bauernhof oder die Buchbinderei laden zur Entdeckung ein. „Erwähnenswert ist auf jeden Fall der Basar der Möglichkeiten", weist Kulisch hin. Hier handelt es sich um ein Projekt der Fachschule für Sozialwesen in Zusammenarbeit mit der Wohn- und Lebensgemeinschaft.

Während die Kulturwerkstatt das Sommerfest eröffnen darf, bleibt es der Showband „Singende Eichen" vorbehalten, den Schlussakkord zu spielen. Bei der Showband spielen die jüngeren Bewohner der Gemeinschaft. „Die Bezeichnung kommt vom Haus Eiche", erklärt Kulisch. Das Gebäude ist eines der Wohnhäuser der Anlage, welches noch aus der alten Bebauung der damaligen Altscherbitzer Heilanstalt besteht.

Roland Heinrich

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