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Erste Brennholzversteigerung

Erste Brennholzversteigerung

Es ist das erste Mal auf Schkeuditzer Gebiet, wenn Revierförster Carsten Pitsch Ende Oktober zur Brennholzauktion ruft. Schon jetzt können Interessenten das Holz, das in etwa 40 Parzellen aufgeteilt, liegt und auch steht, begutachten.

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Nach dem Verkauf des Brennholzes soll hier aufgeforstet werden. Revierförster Carsten Pitsch nennt dafür die Stileiche als hauptsächlichen neuen Baum.

Quelle: Roland Heinrich

Schkeuditz. Um dann mitbieten zu können, brauchen sie einen sogenannten Motorsägenschein.

Da, wo am letzten noch zulässigen Tag im Februar von der B 186 aus Baumfällungen zu beobachten waren, treffen sich am 26. Oktober, um 9 Uhr, Interessenten für günstiges Brennholz. Denn hier, nördlich der Neue-Luppe-Brücke, beginnt jenes Gebiet, in welchem Kronenholz genauso zu haben ist, wie noch stehende Bäume. Wie günstig, hängt davon ab, wie viele Interessenten es gibt, die bei der Versteigerung den Preis in die Höhe treiben könnten.

"Insgesamt sind es etwa 10 Hektar, die wir in 45 Parzellen aufgeteilt haben. Diese Parzellen sind unterschiedlich groß und entsprechend unterschiedlich ist auch das Holzangebot", erklärte Pitsch. Das spiegelt sich im Mindestgebot für die einzelnen Parzellen wider, welches von 30 bis 450 Euro reicht. "Ersteigerer müssen aber einen Motorsägenschein haben", sagte Pitsch. Jene Bescheinigung, einen Lehrgang im Umgang mit der Motorsäge absolviert zu haben, sei zwingend und für die Sicherheit notwendig. Ein Nachweis, der auch vom ein oder anderen Baumarkt ausgestellt werde, wird nicht akzeptiert, meinte der Revierförster. Bis zum 28. Februar haben die Ersteigerer dann Zeit, das Holz von den Parzellen zu entfernen. Dabei müssen zu Teil auch Bäume mit 20 bis 25 Zentimeter Stammdurchmesser gefällt werden. "Wer da mit einer Motorsäge erwischt wird, ohne einen Befähigungsnachweis zu haben, ist seine Parzelle los und bekommt auch das Geld nicht wieder", sagte der Revierförster. Stichprobenartige Kontrollgänge würden durchgeführt. Auf Nachfrage gesteht Pitsch aber zu, dass bei kleinen Parzellen durchaus auch per Hand gesägt werden könne.

Zum ersten Mal findet eine Brennholzauktion, die für private Nutzer bestimmt ist, auf Schkeuditzer Flur statt. Pitsch und drei weitere Kollegen werden von Parzelle zu Parzelle laufen und jeweils den Zuschlag dem Höchstbietenden erteilen. Bezahlt werden muss gleich, meinte der Revierförster. Sollte sich die Auktion bewähren, werde sie im nächsten Jahr erneut stattfinden.

Denn ebenfalls im Oktober beginnt der Staatsbetrieb Sachsenforst wieder mit Holzfällungen. Neben dem Herrnholz geht es dann auch hier, an der abrupt beendeten Fläche an der B 186 weiter. Das Wetter hatte für Verzögerungen gesorgt und jetzt gelte es, liegengelassenes aus dem letzten Jahr aufzuholen, meinte Pitsch. Aufforstungen werden ebenfalls erfolgen. Dabei komme zu 80 Prozent die Stileiche als neuer Baum zum Einsatz. Der Anteil der Eiche liegt im Auwald momentan knapp unter 25 Prozent und soll langfristig auf 40 Prozent erhöht werden.

 

 

Mehr Informationen gibt der Revierförster per E-Mail an carsten.pitsch@smul.sachsen.de oder telefonisch unter 0341 8608041 (Di., 16-18 Uhr).

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 10.10.2013

Roland Heinrich

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