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Schkeuditz Erzieherisches Improvisationstheater in Glesien
Region Schkeuditz Erzieherisches Improvisationstheater in Glesien
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05:00 08.05.2010
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. Anfang November 2008 erhielten alle sächsischen Grundschulen erstmals einen Klassensatz der Stromsparfibel.

Mit der Ausgabe der Fibel wurde zusätzlich ein Antrag auf einen Besuch des Stromspartheaters verschickt, erklärt Niels Beer. Gemeinsam mit Ralph-Torsten Lincke ist der Medienpädagoge vom seit zehn Jahren bestehenden Schulkino Dresden. Diese ist von der SAENA beauftragt, Schulklassen in ganz Sachsen in einer Projektwoche und mit einem erzieherischen Theaterstück Wissen rund um Strom näher zu bringen.

„Zunächst haben wir den Kindern erklärt, wie ein Generator aufgebaut ist", berichtet Beer. Wie Strom entstehe, warum Energiesparlampen besser als alte Glühlampen sind und welche Arten der Stromgewinnung möglich sind wurde den Schülern der vierten Klasse der Sonnenblumen-Grundschule Glesien erläutert, so Beer.

„In das Theaterstück, welches die Kinder selbst wählen, sollten alle Schüler integriert werden", beschreibt der Medienpädagoge eine Schwierigkeit. Und so gab es für das Märchen Dornröschen allerhand Rollen zu verteilen. Auch On und Offi, die zwei Hautfiguren aus der Stromsparfibel, spielten bei der Vorführung mit.

In Anlehnung an das Stromsparthema und in Verarbeitung des Inhaltes der Fibel schenkten die Feen dem Königspaar zur Geburt Dornröschens Wasserkocher, elektrische Zahnbürste oder einen Fön. Diese zunächst mit Strom zu versorgen, war nun Aufgabe von Maskottchen On. „Wir bauen ein Kohlekraftwerk", sagte der verschwenderische Umweltsünder. So jedenfalls wurde er von Gegenpartnerin Offi betitel.

Zur Erzeugung der notwendigen Energie für Heizung, Deckenbeleuchtung oder für den vom Koch gewünschten Geschirrspüler wurden allerdings keine neuen Kraftwerke im Märchenreich gebaut. Mit Wasser-, Sonnen- und Windenergie konnten diese auf Empfehlung von Offi betrieben werden.

Wie im richtigen Märchen konnte das schlafende Dornröschen gerettet werden. Es verliebte sich in den Prinzen und es konnte – diesmal mit allen 13 Feen – Hochzeit gefeiert werden. Applaus spendeten die Grundschulklassen der Glesiener Schule.

„Als nächstes werden wir in Dresden, dann in die Nähe von Chemnitz und dann in Neumarkt sein", zählt Beer die nächsten Stationen auf. Mehr als zehn Mal haben die beiden Dresdner das Projekt jetzt durchgeführt. Mit der Idee, Improvisationstheater mit Aufklärungsarbeit zu koppeln, hatten sie sich bei der SAENA vorgestellt und stießen damit auf offene Ohren.

Roland Heinrich

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