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Schkeuditz "Es lebe der Sport" - und zwar seit 65 Jahren
Region Schkeuditz "Es lebe der Sport" - und zwar seit 65 Jahren
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15:36 19.05.2015
Die Sportlerinnen Jule Kühnrich (links, 12 Jahre) und Jasmin Rauchfuß (13 Jahre) schauen sich Fotos aus der Vereinsgeschichte an. Quelle: Karoline Maria Keybe

Ein Jahr Arbeit hat das Organisationsteam um Klaus Hütel und Frank Papst in die Gestaltung des Jubiläumsfestes gesteckt.

Die Trainingsanzüge wurden an diesem Abend im Schrank gelassen, stattdessen warfen sich Sportler und Ex-Sportler in feinen Zwirn. Vor der Eröffnung zeigte eine große Leinwand Bilder der vergangenen Sportereignisse. "Guck mal - das sind wir!" oder "Kannst du dich noch daran erinnern?" raunte es im Saal. Aus den Lautsprechern ertönte das bekannte Lied "Es lebe der Sport" von Rainhard Fendrich.

Der ehemalige Vorstandsvorsitzende Thomas Lindner gab einen kleinen Jahresrückblick. Freudiges Klatschen und Lachen aus jeder Ecke. Struktur- und Sportwandel waren ein zentrales Thema sowie die Ehrung besonderer sportlicher Leistungen der Vereinsmitglieder. Über 100 aktive Sportler kann sich der Verein freuen, auch wenn die Erfolge lange nicht mehr an die der fünfziger Jahre anknüpfen. Zeiten und Prioritäten haben sich geändert. "Danke für die Aufmerksamkeit und Sport frei", schloss Lindner seine Rede und spann damit den Bogen zum Übungsteil der jungen Sportler und Sportlerinnen. Unter dem Übungsleiter Christoph Böhm präsentierten die Kinder und Jugendlichen dem Publikum, wie eine typische Erwärmung beim Training aussehen würde.

Im Publikum saß auch Nancy Mehnert. Sie erinnerte sich an diese Übungen, musste hin und wieder schmunzeln. Vor über zehn Jahren hat sie mit dem Sport aufgehört, heute ist sie wieder als Übungsleiterin aktiv. Das Vereinsleben möchte sie nicht mehr missen. Sie ist in einer Leichtathletikfamilie aufgewachsen, da gehört der Verein einfach mit zum Alltag.

Das Traditionskabinett, ein kleiner Raum gleich neben dem Saal, wurde liebevoll mit Bildern, Urkunden, Pokalen, Medaillen und Trikots der vergangenen Jahrzehnte geschmückt. Fotobücher mit alten schwarzweiß-Bildern luden zum Stöbern ein. Hannelore und Frank Pabst hielten eines der Erinnerungsstücke in der Hand und schmunzelten. In den fünfziger Jahren war Frank Pabst selbst aktiv, seit vielen Jahren ist er nun Übungsleiter und Mitorganisator dieser Veranstaltung. "Ich bin Schkeuditz immer treu geblieben", bemerkte er. Und ohne die Unterstützung seiner Frau hätte er es nur schwer geschafft, Arbeit, Familie und Hobby unter einen Hut zu bringen.

Lange konnte das Ehepaar nicht in dem Zimmer der Erinnerungen und Auszeichnungen verweilen, da im großen Saal die ersten Töne des Saxophonisten Stefan Wähner erklangen. Das 18-jährige ehemalige Vereinsmitglied begeisterte mit seinen Solo-Stücken. "Das war wirklich ein musikalisches Highlight", stellte Paul fest.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 14.10.2013

Karoline Maria Keybe

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