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Schkeuditz Fans feuern Ski-Sportler an
Region Schkeuditz Fans feuern Ski-Sportler an
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19:09 29.10.2012
Über diese Linie muss jeder Teilnehmer: Im Zielbereich treffen sich Sportler, Streckenposten, Organisatoren und Wettkampfrichter. Quelle: Olaf Barth
Wolteritz

Es ist schon paradox: Um ein Haar hätten die Ski-Sportler der TSG Schkeuditz den lange geplanten und akribisch vorbereiteten Wettkampf absagen müssen. Begründung: Schneefall. Aber wer schon einmal auf den wackligen Skirollern gestanden hat, der weiß, dass diese im Gegensatz zu echten Skier nicht für die weiße Pracht geeignet sind. Doch es ging ja alles gut, darüber war schließlich auch Wettkampfleiterin Mechthild Richter erleichtert: „Die Wettbewerbe gingen ohne Zwischenfälle und fair über die Bühne. Und trotz Ferien- und Urlaubszeit über 100 Teilnehmer – das ist in Ordnung“, bilanzierte die TSG-Ski-Abteilungsleiterin. Und da auch ein Tscheche mitfuhr, waren es diesmal sogar internationale Meisterschaften.

Gesichtet wurde auch ein weit über Sachsen hinaus bekannter Tauchaer: TV-Moderator und Iron-Man-Wettkämpfer Roman Knoblauch kehrte zu seinen Wurzeln zurück. „Nach einer überstandenen und einer noch bevorstehenden Knieoperation ist Rollerski der einzige Sport, den ich noch treiben kann“, erklärte der 43-Jährige. Traurig wirkte er kurz nach dem Zieleinlauf aber nicht. Denn hinter Sven Strauß aus Dresden-Klotzsche wurde Knoblauch nach 17 zurückgelegten Kilometern in der Altersklasse (AK) 41 sofort Sachsen-Vizemeister – in seinem erst zweiten Wettkampf. Den ersten in Hohburg hatte er allerdings gewonnen. „Es macht Spaß, ich komme ja von Haus aus von der nordischen Kombination. Die Wintersportler sind ein eigenes Völkchen, eine große Familie“, sagte der DHfK-Starter.

Diese Einschätzung bestätigten Romy und Ralf Thomas, die als Fan-Eltern die Trebsener Nachwuchssportler mit betreuten und an schwierigen Passagen der Strecke für Stimmung sorgten: „Wir treiben aber nicht nur unsere Jungs und Mädchen, sondern jeden an. Es sind doch alle Sportler“, sagte Ralf Thomas entschieden. Allein schon mit ihren Wikingermützen waren die beiden Trebsener ein Blickfang. „Super-Organisation hier, und wir haben spannende Zweikämpfe gesehen. Das Wetter passt auch, in Trebsen liegt noch Schnee“, freuten sie sich über das Erlebnis in Wolteritz.

Sachsenmeister bei den Herren (ab 21 Jahre/17 km) wurde Christian-Alexander Schmidt vom SV Liebertwolkwitz vor dem Schkeuditzer Dirk Mannewitz sowie Florian Herker vom SV Trebsen. Auch im Nachwuchsbereich holten die Trebsener ebenso wie die Schkeuditzer einige Podiumsplätze. „Dabei waren auch bei uns wegen der Ferien gar nicht alle am Start“, freute sich Richter über das gute Abschneiden ihrer TSG bei diesem Wettbewerb.

Olaf Barth

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