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Feier für ersten Antonov-Flug vor 30 Jahren

Feier für ersten Antonov-Flug vor 30 Jahren

Großer Bahnhof gestern auf dem Flughafen Leipzig/Halle: Eine ganze Flugzeugladung von Ehrengästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft feierte das 30-jährige Jubiläum des ersten Fluges einer AN-124. Als Partyzone war der Frachtraum des größten Transportflugzeuges der Welt hergerichtet.

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Foto-Shooting vor geöffneter Antonov-Ladeluke: Gemeinsam feiern der ukrainische Botschafter Pavlo Klimkin (6. von rechts) und Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (5. von rechts) mit Vertretern der beteiligten Unternehmen und deren Partnern sowie Politikern das 30-jährige Jubiläum des Jungfernfluges der AN-124.

Quelle: Olaf Barth

Schkeuditz. Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) würdigte in diesem Zusammenhang die im Vorjahr gefeierte 50-jährige Städtepartnerschaft zwischen Kiew und Leipzig. In Kiew sitzt auch das Antonov-Unternehmen. Dessen Entscheidung, den neuen Hangar samt Wartungsbasis zu errichten, deutete Jung als weiteres Zeichen für die immer bessere wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen den beiden Kommunen. "Und vielleicht gibt es ja Chancen für die Entwicklung eines Antonov-Nachfolgemodells, das dann gemeinsam in Kiew und in Leipzig gebaut wird", so Jung.

Der ukrainische Botschafter Pavlov Klimkin sprach von einer neuen Ära der Luftfahrt, die mit dem Jungfernflug eingeleitet worden sei. "Diese Maschinen fliegen nun für die Uno, die Nato und die Wirtschaft, transportieren Güter, die für andere Flugzeuge nicht geeignet sind. Antonov hält 30 Weltrekorde unter anderem bei Nutzlast, Geschwindigkeit und Reichweite", zählte der Diplomat stolz auf. Und: "Wir sind optimistisch, dass wir bald eine neue Serie von Antonovs bauen können, ob größer oder kleiner, ist Spekulation. Aber sie werden allen heutigen Ansprüchen genügen."

Über die Entscheidung, dass die AN-124 in Leipzig stationiert ist, freute sich neben Flughafen-Chef Dierk Näther besonders auch Johannes Beermann, Chef der sächsischen Staatskanzlei. Dass ein russisch-ukrainisches Luftfahrtunternehmen wie die Ruslan Salis GmbH Fracht für die Nato fliegt, sei vor 30 Jahren undenkbar gewesen. "Ich wünsche Ihnen hier in den nächsten 30 oder 100 Jahren weiterhin sichere Starts und Landungen", so Beerbaum.

Einen anderen Blick auf die Antonovs haben die Interessengemeinschaften der Fluglärmgegner. Bei Redaktionsschluss dauerte deren Veranstaltung noch an, wo es auch um Lärm- und Schadstoffbelastungen der AN-124 ging. Olaf Barth

@Ein Video von der Jubiläumsfeier im Bauch der Antonov gibt es unter www.lvz-online.de

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 09.04.2013

Olaf Barth

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