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Schkeuditz Feuerwehr muss erneut löschen
Region Schkeuditz Feuerwehr muss erneut löschen
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00:33 22.11.2015
Zum zweiten Mal musste die Schkeuditzer Feuerwehr gestern zum Brandherd ausrücken. Glutnester hatten sich erneut entzündet. Quelle: Foto: Michael Strohmeyer
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Schkeuditz

Die Schkeuditzer Feuerwehr musste gestern Vormittag erneut in die alte Gärtnerei ausrücken, nachdem es dort schon am Vortag zu einem Großbrand auf dem Privatgelände nördlich des Sächsischen Krankenhauses Altscherbitz gekommen war. Glutnester hatten sich erneut entzündet und mussten abgelöscht werden. Was war passiert? Am Mittwochnachmittag, gegen 15.20 Uhr, bekam die Schkeuditzer Feuerwehr die Meldung, dass es auf einem Gelände an der alten Gärtnerei Altscherbitz brennt. Schon bei der Anfahrt war von Weitem eine schwarze Rauchwolke über der Stadt zu sehen.

Die Löscharbeiten erwiesen sich als sehr schwierig, da in einer am Ort aufgestellten Lagerhalle aus Wellblech Unrat, Altreifen, Schrott und auch Lumpen gelagert waren. Während des Brandes kam es zu einer erheblichen Rauchentwicklung, teilte die Polizei gestern mit. Die machte es notwendig, dass ein Messleitwagen von der Berufsfeuerwehr-Leipzig angefordert und mit ihm die Bevölkerung vor der starken Rauchentwicklung gewarnt wurde. Fenster und Türen sollten geschlossen werden. Wegen der schwierigen Löscharbeiten wurden außerdem die Ortsfeuerwehren aus Dölzig, Radefeld, Wolteritz und gegen Mitternacht auch Glesien zum Brandherd gerufen .

Mit einem Wasser-Schaum-Gemisch konnte das Feuer nach mehren Stunden unter Kontrolle gebracht werden. Es wurde ein Radlader des Technischen Hilfswerks Leipzig angefordert, um die in Brand geratenen Stoffballen auseinanderziehen und anschließend löschen zu können. Als schwierig erwies sich auch die Wasserversorgung, die nur über eine lange Wegestrecke von Hydranten auf dem Krankenhaus-Gelände aus gewährleistet werden konnte. Zusätzliche Unterstützung gab es von der Werkfeuerwehr des Flughafens Leipzig/Halle, welche Schaumbildner und Atemschutzflaschen zur Verfügung stellte. Die Versorgung der Einsatzkräfte wurde von der Feuerwehr Böhlitz-Ehrenberg übernommen. Bis in die frühen Morgenstunden dauerte der erste Einsatz. Nordsachsens Kreisbrandmeister Ingo Weber überzeugte sich vom professionellen Einsatz der Kameraden.

Am und im unmittelbaren Umfeld des Brandortes wurde laut Polizei niemand verletzt. Zur Höhe des Sachschadens könnten noch keine genaueren Angaben gemacht werden. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an. Derzeit geht die Polizei davon aus, dass es sich um Brandstiftung handeln muss.

Von Michael Strohmeyer

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