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Feuerwehr sorgt für Volksfeststimmung am Dölziger Gerätehaus

Feuerwehr sorgt für Volksfeststimmung am Dölziger Gerätehaus

Dölzig. Dass gerade in kleineren Orten die Freiwillige Feuerwehr ein wichtiger Baustein für das gesellschaftlich Leben ist, war jetzt auch wieder in Dölzig zu erleben.

r in Dölzig zu erleben. Denn der jährlich stattfindende Tag der offenen Tür, zu dem die Ortsfeuerwehr in ihr Gerätehaus eingeladen hatte, wurde ein richtiges Volksfest. Und dafür hatten die Kameraden wie immer einiges vorbereitet.

So hatten sie ihr Gerätehaus in eine kleine "Oktoberfesthalle" umfunktioniert. Tische und Bänke luden zum Platznehmen ein, und die Kapelle "Edelweiß" aus Zöschen spielte am Sonntagvormittag die zünftige Musik dazu. Und aus der Gulaschkanone gab es deftige Erbsensuppe. Die Dölziger und Gäste aus der Umgebung ließen sich nicht lange bitten und strömten reichlich zur Feuerwehr. Mit wenigen Worten dankte Ortswehrleiter Lutz Bransdor allen, die wieder so eine große Veranstaltung und das gemühliche Beisammensein ermöglicht hatten. "Ich möchte aber auch jenen danken, die ihre Frauen und Männer bei Tag und Nacht zu Feuerwehreinsätzen ,freistellen'"' sagte er und lachte. Gut lachen haben die Kameraden. Denn seit 2011 haben auch sie ein neues Feuerwehrgerätehaus. Hinzu kam neue Technik in den letzten Jahren. Viele Einsätze, ob nun auf der Autobahn, beim Hochwasser in der Aue oder im Dorf würden von den Kameraden viel Zeit abverlangen. "Aber alle wissen", so Bransdor, "dass diese ehrenamtliche Arbeit nicht nur ein Muss ist, sondern auch eine Berufung, um Mensch und Werte vor Gefahren zu schützen und zu erhalten." Ortsvorsteher Thomas Druskat und sein Vorgänger Lothar Böttcher (beide Freie Wählervereinigung Dölzig) hörten dies Bekenntnis mit Freuden, hatten aber auch nie Zweifel daran, dass auf die Kameraden Verlass ist. Die Zusammenarbeit zwischen Wehr und dem Ortschaftsrat und Vereinen ist bei vielen Gelegenheiten auch abseits der Einsätze schon eine Tradition.

Dass die Ortswehr zudem eine gute Nachwuchsarbeit macht, wurde allein schon an der ständigen Gewinnung jungen Brandbekämpfer sichtbar. Ob nun Felix, Kai, Nils, Lucas, Christoph oder der kleine, erst zweijährige Max Ambrosius - alle sind begeistert und wollen in die Wehr. "Das ist die nächste Generation für eine starke Ortsfeuerwehr, darauf können wir alle stolz sein", sagte Max' Vater René Ambrosius. Er ist seit fünf Jahren in der Wehr, sein Sohn gilt als der nächste Anwärter für den Eintritt in die Reihen der Kameraden.

Wie Amborsius brachten viele von ihnen Kinder und Enkelkinder zum Tag der offenen Tür mit. Solche Gelegenheiten wie diese seien eben wichtig, um bei den Kindern das Interesse zu wecken. Mit ihrer moderne Technik, die vorgestellt und erläutert wird, haben die Feuerwehrleute da auch einiges zu bieten. Natürlich wurden die Fahrzeuge von den Knirpsen gründlich unter die Lupe genommen, Bransdor und seine Mitstreiter baten zum Einsteigen.

Mit den Besuchern hatte der Wehrleiter noch auf so wenig Einsätze wie möglich angestoßen und darauf, dass die Wehr stehts in der Lage ist, aber wenn nötig so schnell wie möglich Hilfe zu leisten. Leider musste auf die nächste Alarmierung nicht lange gewartet werden. Ein Brandstifter hatte Sonntagnacht ein leeres Gebäude in Brand gesteckt.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 14.10.2014
Michael Strohmeyer

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