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Flughafen-Seelsorge zeigt neue Foto-Ausstellung

Nachdenken über das Paradies Flughafen-Seelsorge zeigt neue Foto-Ausstellung

Paradies, Garten Eden – von diesen biblischen Begriffen haben viele Menschen ihre ganz eigenen Vorstellungen. Die neue Foto-Ausstellung der Flughafen-Seelsorge soll jetzt anregen darüber nachzudenken. Dabei geht es nicht nur um Urlaubsparadiese.

Klaus Kruczynski (Mitte) zeigt im Flughafen seine „Paradies“-Fotos.

Quelle: Olaf Barth

Schkeuditz. Unter dem Begriff „Paradies“ können Menschen ganz unterschiedliche Dinge verstehen. Die neue Ausstellung der Flughafen-Seelsorge auf dem Airport Leipzig/Halle befasst sich mit diesem zunächst biblischen Ort und möchte dazu anregen, über die eigenen Vorstellungen vom Paradies nachzudenken. Für viele während der Vernissage mit ihren Rollkoffern vorübereilende Passagiere schien klar, was sie im Sinn haben: Sie sind auf dem Weg in ihr Urlaubsparadies, was ganz gut zu den „Paradies-Fotos“ passte, die von dem Wirtschaftsinformatik-Professor Klaus Kruczynski angefertigt wurden. Denn die Motive des seit seiner Jugend begeisterten Hobby-Fotografen entstanden während seiner Reisen. „Ich brauche die Kamera, um all die Momente aufzubewahren und um zu dokumentieren, was ich erlebt habe“, sagte der 71-Jährige.

Für Pfarrerin Ines Schmidt ist der Garten Eden jenes Paradies, in dem es keinen Hass und keinen Egoismus gibt, in dem sich niemand verbiegen muss oder jemand einen anderen erniedrigen will. Die geschützte, heile Welt. Aber angesichts der gegenwärtigen Ereignisse von Krieg und Gewalt fühle man sich oft jenseits von Eden, nichts sei heil, vieles heillos im Leben. Schmidt schlägt den Bogen zur Vertreibung aus dem Paradies und möchte doch mit der Ausstellung die Besucher wieder näher bringen zu deren Paradies.

Musikalisch unterstützt wurde die Pfarrerin dabei von Frank Zimpel (Keyboard) und Alexander Pfeifer (Trompete). Tatsächlich zauberte allein schon ihr beschwingt vorgetragenes „Girl from Ipanema“ manchem ein Lächeln ins Gesicht. Die Ausstellung ist bis November in der Mall des Zentralterminals zu sehen.

Von Olaf Barth

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