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Schkeuditz Forum ohne Bürger
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11:49 24.03.2011
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Schkeuditz

„Der Bürger soll an den Geschicken der Stadt beteiligt werden, er soll mitbestimmen und seine Meinung äußern“, begründet Wenzel den Termin der öffentlichen Vorstellung und ergänzt, dass es der Gesetzgeber außerdem auch so vorschreibe. „Zudem erhoffen wir uns bei solchen Bürgerbeteiligungen auch Hinweise von Kennern des Terrains“, fügt Wenzel zu den Gründen, warum zu dieser Bürgerbeteiligung eingeladen wurde, hinzu. So wäre es im Bereich des Vorstellbaren, dass Hinweise zur Grundwasserlage oder zu landwirtschaftlichen Entwässerungsgräben bei der Planung Beachtung finden müssten. „Auch ist es vorstellbar, dass Bürger meinen, es gebe schon ausreichend Gewerbefläche und man könne mehr Grünflächen schaffen“, sagt Wenzel. Zu derlei Meinungsäußerung biete eine Bürgerbeteiligung Gelegenheit. Diese wurde am Dienstag von niemandem wahrgenommen und so können sich die Schkeuditzer vom 8. August bis zum 9. September während der öffentlichen Auslegung ein Bild von den Plänen zur Watzschkenbreite machen.

Möglichst kurzfristig soll zumindest der Bereich der beiden Gebäude, auf den das zu beplanende Gebiet per Stadtratsbeschluss erst unlängst verkleinert worden war, in ein Gewerbegebiet umgewidmet werden. „Bis zum Ende des Jahres wollen wir die Unterlagen so weit vollständig haben“, sagt Wenzel. Anfang 2012 sollen dann die Genehmigungen erfolgen.

Das gesamte Areal, zu dem auch eine separate Zufahrtsstraße zu den ehemals von Möbel-Erbe und Amazon genutzten Gebäuden gehört, umfasst laut Architekt Hauck rund 24 Hektar. „Wir wollen hier ein flughafenaffines Gelände haben“, sagt er und meint damit ein Gebiet, welches hauptsächlich durch Logistik-Dienstleister genutzt werde. Aus diesem Bereich käme auch ein Interessent, bestätigte unlängst Landratsamts-Sprecher Rayk Bergner.

Bis Ende 2013 soll nach Wenzels Vorstellungen dann der restliche Bereich des Gewerbegebietes neu beplant sein. „Für die separate Zuwegung muss ein enormer Höhenunterschied überwunden werden“, sagt Wenzel. Andere, anfänglich in Erwägung gezogene Zufahrten über sachsen-anhaltisches Gebiet seien nicht mehr machbar. Genehmigungen für die jetzigen Planungen von Straßenbauamt oder Autobahnmeisterei seien so schnell aber nicht zu bekommen.

Roland Heinrich

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