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Schkeuditz Für Anbau am Ortsteilzentrum haben in Dölzig die Arbeiten begonnen
Region Schkeuditz Für Anbau am Ortsteilzentrum haben in Dölzig die Arbeiten begonnen
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00:27 06.06.2015
Efren Gonzalez (rechts) von der Firma LSI aus Leipzig verdichtet die neue Asphaltdecke. Die KWL hatten hier zuvor Leitungen vom OTZ repariert. Quelle: Roland Heinrich
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Dölzig

Inzwischen ist die Baugrube rechts vom bestehenden Gebäude ausgehoben.

Im Zusammenhang mit dem OTZ stehen Arbeiten, die jetzt an Abwasserleitungen zu beobachten waren. Bei einer Kamerabefahrung der Leitung und des Kanals sind Schäden festgestellt worden, teilte Stadtsprecher Helge Fischer mit. Das bestätigten auch die Kommunalen Wasserwerke Leipzig (KWL): "Der bestehende Hausanschluss war defekt und musste ausgetauscht werden. Wir haben den schadhaften Hausanschluss und den dazugehörigen Schacht wegen baulicher Mängel erneuert", sagte KWL-Sprecherin Katja Gläß. Am Dienstag war die Leipziger Firma LSI aber schon dabei, Asphalt und Pflasterung auf Straße und Parkplatz am Verwaltungsgebäude wieder herzustellen.

Mitte Mai wurden für die Baugrube und für die Herstellung der Gründung des Anbaus die Bauvorbereitungen begonnen. Die Einmessung für das Schnurgerüst sowie die Freilegung und Umverlegung der Medienleitungen werden die ersten Arbeiten auf der Baustelle sein, hatte Oberbürgermeister Jörg Enke (Freie Wähler) unlängst mitgeteilt. Jene Medienverlegung sorgt künftig erneut für Schachtarbeiten, teilte Fischer mit. Demnach sollen noch Wasser- und Gasleitungen an einen neuen Ort verlegt werden.

Grundsätzlich liege man beim Bau gut im Zeitplan: "Bis zum 3. Juli soll die Bodenplatte für den Anbau fertig sein. Ab 13. Juli ist dann geplant, die Holzelemente zu montieren", berichtete Fischer vom weiteren Bauablauf. Holzelemente deshalb, weil der Anbau in einer Fertigteil-Holzbauweise daherkommt. Holz sei ein heimischer, nachwachsender Rohstoff und verfüge über verschiedene positive Eigenschaften etwa für ein gutes Raumklima, hatte Architekt Tobias Franke im Februar erklärt. In dem Monat war auch der Bauantrag gestellt worden.

In dem Neubau, der seit 2013 im Gespräch war, sollen das Heimatmuseum, die Bibliothek und das Büro der Ortsteilverwaltung untergebracht werden. Es sind ein zusätzliches Besucher-WC sowie eine Behinderten-Toilette vorgesehen. Die Fassade des Anbaus soll ebenfalls aus Holz sein.

Wegen der problematischen Baugrundverhältnisse und der vorgesehenen barrierefreien Anbindung des zukünftigen Anbaus an das OTZ muss beim Bau besonderer Aufwand betrieben werden. Für die Gründung wird ein sogenanntes Geogitter verwendet. Das dient der Stabilisierung des Untergrundes und funktionieren als Bewehrung ungebundener mineralischer Schichten wie Sand und Erde.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 04.06.2015
Roland Heinrich

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