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Schkeuditz Für Stellungnahme zu Airport-Antrag Verlängerung bewilligt
Region Schkeuditz Für Stellungnahme zu Airport-Antrag Verlängerung bewilligt
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14:26 19.05.2015

Dieser Antrag sei unter anderem der Tatsache geschuldet, dass jene Probelaufhalle nicht bei allen Wetterbedingungen benutzt werden kann. Für den Antrag jedoch muss die luftrechtliche Genehmigung für den Flughafen Leipzig/Halle geändert werden. Dieses Luftrechtliche Änderungsgenehmigungsverfahren läuft derzeit und Träger öffentlicher Belange, also Städte, Gemeinden und Kommunen werden vom Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) als zuständiger Genehmigungsbehörde aufgefordert, ihre Stellungnahme zum Airport-Anliegen zu formulieren. So auch Schkeuditz. Die Stadt wiederum hatte die Bürger, deren Belange von der Erteilung einer Genehmigung berührt werden können, aufgefordert, sich bei der Verwaltung zu melden. Die Bürger-Bedenken oder -Hinweise sollten in geeigneter Form in die Stellungnahme der Stadt einfließen.

Jene städtische Äußerung sollte in Form einer Beschlussvorlage eigentlich am kommenden Donnerstag zur nächsten Stadtratssitzung vorgelegt und dort auch beschlossen werden. Die Stadtverwaltung hat nun aber mehr Zeit für deren Erarbeitung: "Wir haben eine Terminverlängerung beim Ministerium beantragt und jetzt auch eine Bewilligung dafür erhalten", sagte gestern Birgit Gründling, Leitungsassistentin des Oberbürgermeisters, auf Anfrage der LVZ. Das bedeute, dass das städtische Papier erst im Mai von den Stadträten beschlossen werden wird. Gründling gehe davon aus, dass die Stellungnahme zuvor noch den Technischen Ausschuss passieren wird. Im Tenor aber ist schon jetzt klar, was Schkeuditz vom Antrag des Flughafens hält: "Wir müssen verhindern, dass der Antrag von der Genehmigungsbehörde bewilligt wird", hatte Oberbürgermeister Jörg Enke (Freie Wähler) schon im März geäußert.

"Mehrere Bürger haben sich bereits bei der Stadt gemeldet", sagte Gründling gestern. Eine genaue Zahl konnte sie nicht nennen. Die Schkeuditzer Bürgerinitiative Gegenlärm werde sich gesondert und direkt beim SMWA melden. "Unabhängig davon haben sich Mitglieder aber auch an die Stadt gewandt", sagte BI-Sprecher Peter Haferstroh und ergänzte: "Wir sind natürlich gegen den Antrag." Wie berichtet, hat sich der Ortschaftsrat vom benachbarten Lützschena-Stahmeln bereits gegen den Antrag ausgesprochen.

Bis kommenden Mittwoch sind die Antragsunterlagen im Bürgeramt, Zimmer 3.05, Rathausplatz 7, öffentlich ausgelegt. Das ist am Montag und Mittwoch von 8 bis 12 Uhr und Dienstag von 10 bis 12 Uhr und 13.30 bis 18 Uhr geöffnet.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 11.04.2015
Roland Heinrich

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