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Schkeuditz Geballte Frauenpower für Arbeitsplätze
Region Schkeuditz Geballte Frauenpower für Arbeitsplätze
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14:16 19.05.2015
Frauenpower: Diese fünf Chefinnen aus Halle, Oschatz und Leipzig ziehen bei der ersten Bewerberbörse an einem Strang. Quelle: Roland Heinrich

Die Chefin der Agentur für Arbeit Halle, Petra Bratzke, die Chefin gleicher Agentur in Oschatz, Cordula Hartrampf-Hirschberg, die Geschäftsführerinnen der Jobcenter Nordsachsen und Leipzig, Michaela Ungethüm und Simone Simon sowie die Bereichsleiterin des Jobcenters Halle, Heike Schmied, bewerteten den gestrigen Messetag schon vor dem einsetzenden Besucheransturm als Erfolg. "Wir konnten mehr als 50 Unternehmen für diese Bewerberbörse begeistern. Das hätte im Vorfeld wohl keiner so erwartet", sagte die hallesche Agenturchefin Bratzke. Wirtschaftsräume machten vor Ländergrenzen keinen Halt.

Gerade in Schkeuditz wachse die Zahl der Arbeitsplätze, welche wiederum hauptsächlich von Pendlern besetzt werden (die LVZ berichtete). Hier seien noch nicht alle Potenziale ausgeschöpft. Deshalb haben sich die Organisatoren für Schkeuditz als Austragungsort entschieden. Ein zweiter ist auch die geografische Lage im Zentrum der Agentur-Bezirke, bestätigte Volkmar Beier, Pressesprecher der Oschatzer Agentur. "Wir haben branchenübergreifend 1800 Stellen im Bestand, die es zu besetzen gilt. Das sind 20 Prozent mehr als im Vorjahr", sagte Beier. Der Arbeitsagenturbezirk Halle, zu dem auch der Saalekreis gehört, hatte im Monat Februar branchenübergreifend rund 35 Prozent mehr Arbeitsplätze gegenüber dem Vormonat zu verzeichnen.

"Die Börse kann als Testballon verstanden werden", meinte die Chefin der Agentur in Oschatz, Cordula Hartrampf-Hirschberg. So wie es sich gestern dargestellt hat, könnte das Format durchaus eine Fortsetzung erfahren. Um Fachkräfte, die ja augenscheinlich benötigt werden, in der Metropolregion zu vermitteln, müsse man das unmittelbare Umfeld verlassen. "Zu Terminen oder zur Regelmäßigkeit können wir aber noch nichts sagen", fügte Bratzke aus Halle hinzu.

Dabei sei eine Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg nicht neu: "Wenn wir von Unternehmen eine Anfrage nach Arbeitskräften bekommen, dann kooperieren wir bereits miteinander. Die Betriebe fragen nicht, woher die Beschäftigten kommen", sagte der Oschatzer Agentur-Sprecher. Wie sich der Erfolg der jetzt ersten gemeinsame Börse in konkreten Arbeitsplatz-Vermittlungen ausdrückt, könne noch nicht gesagte werden. Zwar seien viele Besucher gleich mit Bewerber-Mappen gekommen. Die persönlichen Einstellungsgespräche laufen dann aber in den Betrieben.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 27.03.2014
Roland Heinrich

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