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Schkeuditz Gemischter Chor Glesien heißt jetzt Chor Arion
Region Schkeuditz Gemischter Chor Glesien heißt jetzt Chor Arion
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14:50 19.05.2015
Der neue alte Chor Arion Glesien präsentiert sich nach der feierlichen Umbenennung mit Vereinsfahne und Wimpel. Quelle: Michael Strohmeyer

Johannes gaben der Chor Art Kapella aus Schkeuditz unter der Leitung von Adelheid Metzing und der Gemischte Chor Glesien unter Leitung von Thomas Holfeld, unterstützt vom Brandiser Gospelchor, ein Konzert. In einem feierlichen Akt, zu dem Pfarrer Oliver Behre die Laudatio hielt, wurde der 1971 gegründete "Gemischte Chor Glesien" in "Chor Arion Glesien" umbenannt.

Der neue Name knüpft an die Tradition mehrerer örtlicher Chöre an, die heute nicht mehr existieren, aber auch an eine deutschlandweite Tradition, erklärte Pfarrer Behre. "Es gibt 20 bis 30 Chöre in Deutschland, die Arion in ihren Wappen führen", berichtete er. Die historische Gestalt des griechischen Sängers Arion reiche bis auf das sechste Jahrhundert vor Christus zurück. Er lebte am Hofe des Herrschers von Korinth und galt als Mozart seiner Zeit, so der Pfarrer in seiner Laudatio.

Beim feierlichen Akt erfolgte die Übergabe eines Wimpels, den Behre an die Traditionsfahne, die Chorleiter Thomas Holfeld hielt, anheftete. Auf dem Wimpel, der nun stets gemeinsam mit der Vereinsfahne getragen wird, ist die Umbenennung anno 2014 oder vielmehr der neue Name verzeichnet. Unter Beifall und mit einem Lied wurde die Chorfahne aus der Kirche getragen. Draußen wartete schon die Schenkenberger Blaskapelle, und die Glesiener, Gäste und Chöre zogen dann gemeinsam durch den Ort zum Vereinsgelände, dem Anwesen von Hans Joachim Judel.

Die neue Ortsvorsteherin Ute Mehnert lobte den Chor und dankte dem 60-jährigen Judel, der aus gesundheitlichen Gründen nicht mitfeiern konnte, für sein Engagement. Judel habe das ehrbare Ziel, dass die Glesiener Vereine zusammen arbeiten und zusammen feiern und nicht jeder sein "eigenes Süppchen" kocht, meinte Mehnert.

Apropos Süppchen: Anhand sechs unterschiedlicher Kürbis-Suppen, die ausschließlich Frauen zubereitet hatten, wurde die erste Glesiener Kürbiskönigin gesucht. Kleine, nummerierte Kostproben machten die Runde, bevor Helga Butzke aus Wiesenena zur Kürbiskönigin ernannt wurde. Die Idee hatte der 66-jährige Leipziger Dietmar Gabriel mitgebracht. Bis spät in die Nacht wurde noch mit ein, zwei oder auch drei Gläsern Wein angestoßen, gesungen, geschwatzt und gelacht.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 22.09.2014
Michael Strohmeyer

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