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Schkeuditz Gerbisdorfer Wehr holt Pfingstlauf nach
Region Schkeuditz Gerbisdorfer Wehr holt Pfingstlauf nach
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06:00 31.05.2010
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. Allerdings konnten am Sonnabend nur drei Wehren die Einladung der elf Gerbisdorfer Floriansjünger wahrnehmen.

Grund dafür war, dass der sogenannte Pfingstlauf wegen des Schkeuditzer Pokals um eine Woche verschoben werden musste. Das löste eine Kettenreaktion aus. Denn an dem Wochenende war die Lissaer Wehr beim Kyhnaer Spargelfest eingebunden. Zudem fanden in Zwochau der Delitzscher Verbandsausscheid der Jugendfeuerwehren statt.

Das alles kümmerte die Abordnungen aus Hayna, Rackwitz, Wolteritz und vor allem die Einheimischen nicht. Denn der Mangel an beteiligten Teams wurde dank einer simplen Idee überspielt. Nachdem die Freiwilligen Wehren zweimal ihr Pensum beim Löschangriff abgespult hatten, wurde umgebaut. „Wir haben die Strahlrohre präpariert", erklärte Ralf Koch. Und zwar so, dass der Wasserstrahl breiter wird. „Dazu haben wir Riefen in die Plastikrohre gemacht. Die größere Öffnung erschwert das Treffen der Ziele", sagte Koch. Und tatsächlich: Legten die Teams beim normalen Wertungslauf Zeiten um die 30 Sekunden hin, dauerte der zielgerichtete Löscheinsatz mit den präparierten Strahlrohren im Mittel gut 15 Sekunden länger.

Aber auch diese fixe Idee konnte nicht verhindern, dass die Haynaer den Wettkampf für sich entschieden. Denn zumindest im Landkreis gilt ein Gesetz: Löschangriff ist das, was nur die Haynaer gewinnen. Mit 29,72 Sekunden schlugen sie die Gerbisdorfer (33,41), die Wolteritzer (35,08) und die Rackwitzer (43,9). Mit dem Streustrahl kamen ebenfalls die Haynaer am besten zurecht. Allerdings zeigten da die Rackwitzer, dass es bei ihnen mit dem breiten Strahl besser geht. Die Kameraden setzen sich auf den zweiten Platz. Die Gerbisdorfer, die mit ihren aufpolierten Helmen, der Hingucker auf dem Asphalt waren, zeigten sich mit dem Erreichten zufrieden. „Wir sind einfach zu wenig Leute. Bei uns ist es schon schwer zu üben", erklärte Koch die Lage. Lediglich einmal war es den Floriansjüngern vergönnt, im Vorfeld zu üben, Ernteeinsätze machten den Herren immer wieder einen Strich durch die Rechnung.

Beobachtet wurde das Spektakel von den Anwohnern der Gehöfte. Geschlossen versammelten sich diese zum Kaffeetrinken, bevor abends zum Tanz aufgespielt wurde. Sicherlich wurden dort die Neuigkeiten verbreitet, die Kochs Augen aufleuchten ließen. Denn dank Thomas Gründling und Katja Tanzmann wird das Kirschblütenfest wieder aufleben. Am 19. Juni soll das stattfinden. Dabei hoffen die beiden sicherlich auf mehr Besucher als die 85 Einwohner des Örtchens. Alexander Bley

Alexander Bley

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