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Gesamte Storchen-Brut ist tot

Gesamte Storchen-Brut ist tot

Traurige Nachricht für die Storchen-Liebhaber: Im Schkeuditzer Storchenhorst in der Mühlstraße gibt es keine lebenden Jungstörche mehr, der gesamte Nachwuchs ist tot.

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2013 war die Schkeuditzer Storchen-Welt noch in Ordnung: Auf dem Schornstein in der Mühlstraße herrschte reges Treiben. Jetzt liegen dort oben vier tote Jungvögel.

Quelle: Roland Heinrich

Schkeuditz. Das bestätigte gestern Frank Weidlich, auf dessen Grundstück sich der Schornstein mit dem obenauf befindlichen Nest befindet. Er weiß das, weil er beim Neubau dieses Schornsteins auch eine Kamera am Horst mit installierte. "Fünf Eier hat die Storchendame gelegt, erst drei und zehn Tage später noch einmal zwei. Alle wurden ausgebrütet. Dann fehlte einer der jüngeren Störche. Jetzt liegen die anderen vier tot im Nest", informierte Weidlich. Zu den Ursachen kann er nichts sagen.

Auch die Experten können nur vermuten: "Das nasskalte Wetter in der letzten Woche und dadurch vermutlich Unterkühlung des Nachwuchses könnten die ­Ursache sein", sagte Ralf Mäkert vom Leipziger Naturschutzinstitut. Auch der Storchenbeauftragte im Landkreis Nordsachsen, Dietmar Heyder, glaubt, dass es an den meteorologischen Umständen in der vergangenen Woche liegen könnte, dass die komplette Brut gestorben ist.

Zu mehr als 20 Horsten im Landkreis erhält er Informationen und sagt, dass ein solch trauriger Fall durchaus vorkommen kann. "Auch in Mörtitz bei Eilenburg ist dieses Jahr die gesamte Brut gestorben. In Thräna bei Borna konnte ein unterkühlter Jungstorch wieder aufgepeppelt und ins Nest zurückgesetzt werden", berichtete Heyder. Da die Informationen, die er erhält, nicht allumfassend sind, erhofft er sich einen genauen Überblick, wenn in etwa 14 Tagen mit der Beringung begonnen wird.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 06.06.2014
Roland Heinrich

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