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Schkeuditz Glesiener war Junior-Botschafter in den USA
Region Schkeuditz Glesiener war Junior-Botschafter in den USA
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00:07 22.08.2016
Marian Wendt (links) freut sich mit Maximilian Fiedler über dessen Erlebnisse als Austauschschüler in den USA. Quelle: Foto: Olaf Barth
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Schkeuditz

Zehn Monate lebte Maximilian Fiedler bei einer Gastfamilie in den USA. Konkret hatte es den Glesiener im Rahmen des vom Deutschen Bundestag initiierten „Parlamentarischen Patenschafts Programms“ (PPP) nach Minnesota in den Norden des Landes verschlagen. Im September vorigen Jahres war der Schkeuditzer Gymnasiast als Junior-Botschafter ins Flugzeug gestiegen (die LVZ berichtete). Jetzt kehrte er zurück und schwärmt von den vielen neuen Erfahrungen und Erlebnissen.

Einen richtigen, ortsüblichen kalten Winter hat Maximilian so nah an der Grenze zu Kanada nicht mitgemacht. Zumindest nach Meinung seiner neuen Freunde an der Highschool erlebte er einen milden Winter. Es waren ja auch „nur“ minus 35 Grad Celsius. „Ein einziges Mal bin ich nach dem Schwimm-Training mit nassen Haaren raus. Die waren binnen fünf Sekunden gefroren. Aber ich war dort nie erkältet“, erzählt der inzwischen 17-Jährige eine der vielen Episoden. Schwimmen war für ihn selbst gewähltes Neuland. Sport habe einen hohen Stellenwert an der Highschool, sodass sich fast jeder, ohne dass es Pflicht ist, freiwillig einem Team anschließt. „Sechs Mal in der Woche ein bis zwei Stunden Training und dann noch Wettkämpfe, ich bin jetzt gut in Form“, sagt der junge Mann lachend.

Mit seinen Gasteltern war er viel in den ganz unterschiedlichen Landschaften im Bundesstaat unterwegs und hat auch noch einiges von den Vorwahlen für die Präsid.“

Mit seinem Schul-Englisch sei er gut klar gekommen, außer anfangs in den naturwissenschaftlichen Fächern. Doch auch das sei dank sehr hilfsbereiter Lehrer nach drei Wochen kein Problem mehr gewesen. Nach seiner 10. Klasse in Schkeuditz war er in eine 12. Klasse der Highschool gewechselt und hatte mit dem Stoff keine Probleme. Im ersten Halbjahr standen Astronomie, Sport, Bio, Mathe, amerikanische Geschichte und Englisch im Stundenplan. Im zweiten Halbjahr wurden die Fächer Sport, Fotografie, amerikanische Regierung, amerikanische Geschichte sowie Psychologie unterrichtet, letzteres auf Uni-Niveau. Im Unterricht kam Maximilian auch seiner Botschafter-Rolle nach und hielt einen Vortrag über sein Heimatland, Sitten und Schulsystem. Das wiederholte er noch einmal in einer Privatschule vor 100 Leuten und in der Kirche seiner Gasteltern.

Nordsachsens Bundestagsabgeordneten Marian Wendt (CDU) freut es, das alles zu hören. Er wirbt gern für das PPP und findet den Austausch der jungen Leute sehr wichtig: „Wer Interesse hat, kann sich noch bis zum 16. September für 2017/2018 bewerben.“

www.bundestag.de/ppp

Von Olaf Barth

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