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Schkeuditz Glesiener wird junger Botschafter in den USA
Region Schkeuditz Glesiener wird junger Botschafter in den USA
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00:31 24.08.2015
Maximilian Fiedler und Marian Wendt (rechts) zeigen in einer USA-Karte das Reiseziel. Quelle: Olaf Barth
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Schkeuditz

Dort wird Maximilian Fiedler die nächsten fast zehn Monate zubringen - als "junger Botschafter" Deutschlands in den USA. Denn der Glesiener ist ausgewählt worden, für den Landkreis Nordsachsen am Parlamentarischen Patenschafts-Programm (PPP) des Deutschen Bundestages teilzunehmen. Federführend bei der Auswahl war der nordsächsische Bundestagsabgeordnete Marian Wendt (CDU).

"Entsprechend des Wahlkreises gehen die Bewerbungen ein, ich habe vom Leipziger Assesment-Center vier Vorschläge erhalten, und mich mit den Bewerbern persönlich getroffen, um nach den Gesprächen mit ihnen dann eine Entscheidung zu treffen", erklärte Wendt. Für den Glesiener habe dessen Allgemeinbildung, sein gesellschaftliches Engagement und das sympathische Auftreten gesprochen. Dabei war der Schüler bei seiner ersten Bewerbung vor einem Jahr noch durchgefallen. "Er ist jetzt reifer. Wir wollen ja auch, dass die Leute so gefestigt sind, dass sie es wirklich schaffen, sich für längere Zeit in einer für sie fremden Umgebung einzuleben und dort klarzukommen", erklärte der 30-jährige Wendt.

Maximilian, der im Fechtverein Schkeuditz sowie in der Kirchgemeinde Glesien aktiv ist, sieht sich für die Herausforderung gewappnet: "Mit meinen Gasteltern hatte ich schon per skype Kontakt. Ich möchte dort meine Sprachkenntnisse verbessern und auch noch etwas selbstständiger und selbstbewusster werden. Ich freue mich auf viele neue Eindrücke und das Kennenlernen der Gesellschaft und Lebensart dort. Natürlich berichte ich dort meinen Mitschülern auch über Deutschland", sagte der Gymnasiast, der die 10. Klasse hinter sich gebracht hat. Auch in der rund 25 000 Einwohner zählenden Stadt wird Maximilian die Schule besuchen, dennoch nach seiner Rückkehr im Gymnasium in die 11. Klasse einsteigen.

Das PPP-Stipendium umfasst die Reise- und Programmkosten sowie Ausgaben rund um Versicherungen. Wie es in einer Bundestags-Broschüre dazu heißt, sollen die Stipendiaten als junge Botschafter ihres Landes einen dauerhaften Beitrag zu einer besseren Verständigung zwischen jungen Deutschen und Amerikanern leisten. Im Gegenzug leben auch amerikanische Stipendiaten in deutschen Gastfamilien. Mit der Organisation beauftragt der Bundestag Austauschorganisationen.

www.bundestag.de/ppp

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 21.08.2015
Olaf Barth

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