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Schkeuditz Grundstein für Drei-Feld-Halle enthält 4,17 Euro
Region Schkeuditz Grundstein für Drei-Feld-Halle enthält 4,17 Euro
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11:49 19.10.2012
Viele Hämmer für den Grundstein: Gestern wurde die Kupferhülle mit aktuellen Zeitdokumenten gemeinsam sowohl von Politikern und Behördenvertretern als auch von Lehrern und Vereinssportlern eingemauert. Quelle: Michael Strohmeyer
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Schkeuditz

Mit dabei: 4,17 Euro, die symbolisch für die 4,17 Millionen Euro stehen sollen, die der Bau kosten wird. Maximal 1,5 Millionen davon werden gefördert und der Anteil, mit dem sich der Landkreis am Bau beteiligt, beträgt 650 000 Euro.

Es waren vor allem Worte des Dankes, die in den einzelnen Festreden zu hören waren. Dank für gehaltene Zusagen, für Fürsprachen an entsprechender Stelle, für professionelle Zusammenarbeit, für den Mut, auch unliebsame Entscheidungen zu treffen und Dank, bei nicht immer einfachen Verhandlungen das notwendige Gespür zu haben. In einem Jahr soll nun zu Schuljahresbeginn 2013/2014 die Turnhalle fertig sein. Nutzer sind die Schüler des Gymnasiums und auf einem der drei Felder auch der Leibniz-Grundschule. Nach dem Unterricht werden dann die Sportvereine die Halle nutzen können. Bei Wettkämpfen zugucken können die Schkeuditzer von einer Tribüne, die in der Halle eingeplant ist.

„Bei der Verwendung des Wortes ‚geschichtsträchtig‘ bin ich vorsichtig. Aber, es ist ein geschichtsträchtiger Tag“, sagte Oberbürgermeister Jörg Enke (Freie Wähler) bei der gestrigen Feierstunde. „Mit der heutigen Grundsteinlegung wird ein lang ersehnter Meilenstein markiert, der den Abschluss eines bedeutenden Entwicklungsprozesses einleitet“, meinte Enke. Ausgerechnet eine Ablehnung eines Förderantrages im Jahr 2003 sei seines Erachtens der Auslöser gewesen, der einen ganzen Prozess in Gang setzte. „Die Sanierung einer Sanitäranlage in der Thomas-Müntzer-Grundschule wurde damals nicht gefördert“, wusste Enke. Noch vor zehn Jahren sei es undenkbar gewesen, dass die Baugruben in der Innenstadt jetzt nahezu komplett bebaut sind, erwähnte er.

„Aber wenn eine Ablehnung soviel Positives hervorbringt, dann ist das ja gut“, sagte Thomas Rechentin vom Sächsischen Kultusministerium. „Hier haben alle ihre Hausaufgaben gemacht und mit Weitblick gehandelt. Das geförderte Bauten so Schlag auf Schlag entstehen, habe ich noch nicht erlebt“, sprach er beeindruckt von der Schkeuditzer Entwicklung.

Roland Heinrich

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