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Schkeuditz Gymnasium Schkeuditz wirbt um fünfte Klassen
Region Schkeuditz Gymnasium Schkeuditz wirbt um fünfte Klassen
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22:00 12.01.2014
Die Theatergruppe des Gymnasiums zeigt einen Mix aus Grimms Märchen. Hier bringt die Goldmarie die Spindel Dornröschens. Quelle: Michael Strohmeyer

[gallery:700-NR_LVZ_GALLERY_29703]Ein paar Wochen müssen Schüler und Lehrer noch durchhalten, dann dürfte das Schulleben auf der Baustelle endlich ein Ende haben. Voraussichtlich im März wird die neue Mehrzweckhalle eröffnet, so dass auch wieder Ruhe einkehrt, was das Pendeln der Schüler zu den Turnhallen in Papitz und Radefeld betrifft. "Zudem bekommt die Schule neben dem sprachlichen und mathematisch-naturwissenschaftlichen Profil ab dem nächsten Schuljahr auch ein künstlerisches Profil", erklärt der Schulleiter Jürgen Melzer, der die zusammengehörigen Häuser in Schkeuditz und Markranstädt leitet. Diese Neuigkeiten sind es auch, die viele Eltern bewogen haben, das Gymnasium für ihre Kinder in die engere Wahl zu ziehen und sich über das Haus und dessen Angebote zu informieren. Melzer rechnet daher für das kommende Schuljahr mit etwa 70 Anmeldungen.

"Die Entwicklung der Schülerzahlen sieht in beiden Häusern derzeit gut aus", betont Melzer. Insgesamt habe das Gymnasium mehr als 1100 Schüler, die Hälfte davon gehe in der Lessingstraße in die Schule. Und dafür, dass die mehr als 500 Kinder und Jugendliche gute Lernbedingungen vorfinden, sorgt vor allem auch der Förderverein. Er hat allein aus Spendengeldern für zwölf Räume im An- und Neubau kleine Whiteboards und Beamer finanziert. Nun wollen die Vereinsvorsitzende Barbara Orth und ihre Mitstreiter aus dem Vorstand bei den Eltern der zukünftigen fünften Klassen "Klinken putzen", um sie als Mitglieder zu gewinnen. Denn die etwa 6000 Euro für die jetzigen Neuanschaffungen kamen durch Mitgliedsbeiträge und Spenden zusammen. Doch auch weiterhin will der Förderverein die Schüler unterstützen - sei es beim Winterlager oder bei Ausflügen.

Schulleiter Melzer hofft, dass die beiden Häuser in Markranstädt und Schkeuditz auch weiterhin zusammenarbeiten, auch wenn Markranstädt immer wieder den Wunsch äußert, ein eigenständiges Gymnasium haben zu wollen (die LVZ berichtete). "Viele Angebote sind ohne diesen Zusammenschluss gar nicht möglich, zum Beispiel gibt es keinen Leistungskurs Physik", erklärt Melzer. Doch gerade die Fahrerei der Schüler könnte einige Eltern schrecken. "Das wäre für unsere Tochter kaum machbar", sagt etwa Kristin Zdanowicz. Dennoch kommt für die Familie das Gymnasium in die enge Wahl, schon alleine, weil der Weg von Lindenthal in die Lessingstraße zu bewältigen ist. "Und es ist alles neu, das macht viel aus." Zdanowicz hofft, dass die Klassen nicht zu groß werden und sich die Ausfallstunden in Grenzen halten. Denn dass sich ihre Tochter Lara hier wohlfühlt, hat sie bereits am Sonnabend geäußert.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 13.01.2014

Julia Tonne

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