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Schkeuditz Hayna: Ein Hauch von Chili verfeinert Sawatzke-Glühwein
Region Schkeuditz Hayna: Ein Hauch von Chili verfeinert Sawatzke-Glühwein
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10:00 28.11.2011
Wunschzettel: Johann Schmidt im Zwiegespräch mit dem Weihnachtsmann. Quelle: Alexander Bley
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Hayna

„Wir haben Hemmungen, den Leipziger Weihnachtsmarkt zu besuchen“, scherzte Philipp Sawatzke, „wegen des großen Andrangs.“ Und so machte es vor fünf Jahren Klick im Kopf des Tausendsassa. Bei einer Bratwurst im Papitzer Pfarrgarten blieben die Augen des Herren an einem Schildchen hängen, das einen Weihnachtsmarkt verkündete. „Der Märchenwald im Garten war so romantisch. Da haben wir uns gedacht: Das können wir auch.“

Und wie: Der betagte, aber aufpolierte Feuerwehr-Hobel wurde mit einem rot-leuchtenden Lichtschlauch aufgehübscht und auf dem Hof neben dem Schaugatter der Pferde postiert. Drei ehemalige Ställe wurden geöffnet und kurzerhand in Weihnachtsstände umgewandelt. Während in einem die Geschichte der Geburt Christi auf Heuballen nachgestellt, in dem anderen fleißig Wunschzettel an den Weihnachtsmann entstanden, wurden im dritten Abteil Lebkuchen und Stollen von den Biedermeier-Damen verkauft. Ein Kinderkarussell durfte auch nicht fehlen, ebenso wenig ein Kräppelchenstand. Und das Gebäck war heiß begehrt, ebenso der Glühwein, der stilecht in Tassen ausgeschenkt wurde. 120 Liter hatte Sawatzke getankt. Und verfeinert. Neben der Zimtnote bahnte sich bei jedem Schluck ein Hauch von Chili seinen Weg.

Das ließ sich selbst der Weihnachtsmann nicht entgehen. Staatsmännisch, mit fein frisiertem Bart und edler Kutte, schritt er den Hof ab, kontrollierte, ob denn schon Wunschzettel im Briefkasten am Weihnachtsbaum steckten. „Auch die Älteren haben Respekt und achten mich“, lobte der weltweit bekannte Rauschebart. Stramm stand auch Bela. Der Dreijährige ratterte fehlerfrei „Lieber, guter Weihnachtsmann“ runter und wurde mit einem Bonbon belohnt. Später sollen ein Bagger und ein Lkw folgen, versprach der Mann aus Himmelpfort.

Alexander Bley

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