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Schkeuditz Haynaer führen den Sachsen-Cup an
Region Schkeuditz Haynaer führen den Sachsen-Cup an
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10:00 16.05.2011
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Radefeld

Löschangriff heißt die Disziplin, bei der weit mehr Faktoren als gutes Zielen eine Rolle spielen. Die Haynaer haben das alles im Griff und gelten sachsenweit als Spezialisten auf diesem Gebiet.

Unter Beweis stellten sie das wieder am Sonnabend. Im Rahmen des Dorffestes fand auf dem Radefelder Sportplatz der 2. Schkeuditzer Pokallauf statt, bei dem gleichzeitig für den Sachsen-Cup gepunktet werden konnte. Dieser wurde unter tatkräftigem Zutun der Haynaer Löschbuben initiiert. Fünf Läufe umfasst dieser Pokal. Während Lauterhofen und Hayna im Kalender schon abgehakt werden konnten, stehen die Starts in Lawalde, Trebendorf und Großböhla noch aus.

Der Löschangriff ist mittlerweile mehr als ein Gaudi für Feuerwehrleute, die sich untereinander auf Dorffesten messen. Starter sind ebenso sorgfältig ausgesucht, wie die Technik. Penibel kümmern sich die sieben Teamkameraden fünf Minuten vor dem Startkommando um die Ausrichtung ihrer Technik. „Wir wollen leistungsmäßig das Beste rausholen, so wenig Luft wie möglich im Schlauch haben und die Schläuche ohne Knicke ziehen“, beschreibt Sebastian Lorenz. Nicht verwunderlich ist da, dass sprintstarke Fußballer die 90-Meter-Distanz mit dem Schlauch auf der Schulter bewältigen. „Es gilt das Kettenprinzip. Ein Zusammenspiel aus von Technik und der Mannschaftsleistung“, erklärt Lorenz das fragile Kartenhaus.

20 Teams aus Sachsen sind dem Haynaer Ruf gefolgt unter anderem aus dem Erzgebirge, wobei sich die Sitzenrodaer zum schärfsten Konkurrenten mauserten. Lediglich eine Hundertstelsekunde Vorsprung entschied den Haynaer Sieg. In 22, 89 Sekunden haben die sieben Kameraden die beiden Zehnlitertanks befüllt.

Damit führen die wettkampferprobten Floriansjünger vom Schladitzer See die Sachsen-Cup-Rangliste an. Das wurde bei der Siegerehrung auf dem zeitgleich stattfindenden Dorffest vor dem Gerätehaus ausgiebig gefeiert.

Außerdem zogen die Feuerwehrleute mit der Kirschkönigin und viel Tamtam durchs Dorf. Dafür waren allerdings die Fanfarenspieler des Zwochauer Zuges verantwortlich.

Alexander Bley

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