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Heimatfest im Zeichen der Feuerwehr

Heimatfest im Zeichen der Feuerwehr

Wenn die Dölziger feiern, dann richtig. Hinter den Bewohnern des Schkeuditzer Ortsteiles liegen drei tolle Tage, die Mit-Organisator Nicky Böttcher gestern als vollen Erfolg bezeichnete.

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In der Schkeuditzer Paul-Wäge-Straße hat es gekracht. Schnell sind die Einsatzkräfte vor Ort, um nach einer Kollision zwischen Traktor und PKW die Verletzten aus dem umgekippten Auto zu bergen.

Quelle: Michael Strohmeyer

Dölzig. Täglich strömten Hunderte durch den Ort, um Höhepunkte wie Feuerwehr-Großübung, Festumzug oder Seifenkistenrennen nicht zu verpassen. Diesmal stand das Heimatfest ganz im Zeichen der Feuerwehr.

Seit 90 Jahren gibt es die Freiwillige Feuerwehr in Dölzig. Das feierten die 26 aktiven Kameraden, neun Nachwuchsleute und fünf Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung kräftig mit dem ganzen Dorf und vielen Gästen befreundeter Wehren. Klar, dass ihnen beim diesjährigen Dölziger Heimatfest die Hauptrolle gehörte. Bereits am Freitag demonstrierten Schkeuditzer und Dölziger Brandbekämpfer ihre Leistungsfähigkeit zum Beispiel beim Einsatz an einem Unfallort. Dazu war in der Paul-Wäge-Straße ein schwerer Zusammenstoß zwischen einem Traktor und einem PKW simuliert worden. Gemeinsam mit Feuerwehrleuten aus Miltiz, Burghausen, Böhlitz-Ehrenberg und Lindenaundorf sowie mit Rettungskräften des Arbeiter-Samariter-Bundes und der Johanniter wurden drei „Verletzte“ umsichtig und mit technischen Hilfsmitteln aus dem umgekippten Fahrzeug befreit und versorgt. Das alles sah so echt aus, dass manch kleiner Zuschauer, etwa wie der siebenjährige Felix, beruhigt werden musste. Er hatte sich besorgt nach den Verletzungen erkundigt. „Alles nur rote Farbe und die Brüche sind aus Knete modelliert“, sagte Reiner Hangk, der „verletzte“ Traktorfahrer schmunzelnd. Er gehörte wie Tochter Christiane und Ronny Wurzen zur Dölziger Wehr und zu den „Verunglückten“. Wehrleiter Lutz Bransdor erklärte den Zuschauern: „Wir wollen zeigen, wie wir an einem Unfallort schnellstmöglich an die Personen im Fahrzeug gelangen.“

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Dölzig. Wenn die Dölziger feiern, dann richtig. Hinter den Bewohnern des Schkeuditzer Ortsteiles liegen drei tolle Tage, die Mit-Organisator Nicky Böttcher gestern als vollen Erfolg bezeichnete. Täglich strömten Hunderte durch den Ort, um Höhepunkte wie Feuerwehr-Großübung, Festumzug oder Seifenkistenrennen nicht zu verpassen. Diesmal stand das Heimatfest ganz im Zeichen der Feuerwehr.

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Auch am Sonnabend beim großen Festumzug stand die Feuerwehr im Mittelpunkt. Inklusive der Leipziger Berufsfeuerwehr zeigten viele Wehren aus der Nachbarschaft historische und topmoderne Fahrzeuge. Und dass es im brechend vollen Festzelt Löschmeister-Steak und XXL-Wehrleiterschnitzel gab, rundete den thematischen Schwerpunkt der Festtage auch kulinarisch ab.

Zu den Knüllern des dritten Tages der Dölziger Heimatfeste gehört traditionell das Seifenkistenrennen. Hunderte säumten auch gestern die Rennstrecke, diesmal in der Südstraße. In zwei Kategorien gingen 30 Kistenlenker mit einer Mischung aus Gaudi und sportlichem Ehrgeiz an den Start, lediglich drei Dölziger zählte das Starterfeld. Dagegen punkteten die Radefelder. Der zehnjährige Tom Weber lenkte seinen grünen Boliden in lediglich 29,5 Sekunden über die 200-Meter lange Rennstrecke. Das Wechseln auf Vollgummipneus vor dem Rennen hatte sich für den Zehnjährigen gelohnt. Bei den Großen rauschte Ingolf Becker aus Großgörschen als erster ins Ziel.

Michael Strohmeyer / Alexander Bley

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