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Schkeuditz Hoffnungszentrum schickt Hilfsgüter nach Moldawien
Region Schkeuditz Hoffnungszentrum schickt Hilfsgüter nach Moldawien
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12:00 18.07.2017
Helfer des Hoffnungszentrums tragen die Spenden zum Lkw, der sie nach Moldawien bringt. Quelle: Foto: Michael Strohmeyer
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Schkeuditz

Am Schkeuditzer Hoffnungszentrum in der Lessingstraße wurde am Wochenende wieder kräftig angepackt. Denn nach der erfolgreichen Aktion „Kleiderspende für Moldawien“ galt es wieder zahlreiche gut gefüllte Kartons und Säcke auf den für die Reise georderten Lkw zu verladen. Die Freikirchliche Gemeinde unterstützt schon seit Jahren die Bevölkerung in einem der ärmsten Länder Europas, speziell zu einem Partnerschaftsort in der Singerei.

Im Rahmen der freundschaftlichen Partnerschaft haben sich viele der Gemeindemitglieder schon vor Ort angeschaut, wie notwendig die Hilfe ist. Dabei werden allerdings nicht nur Kleiderspenden oder andere benötigte Dinge wie gebrauchte, aber funktionstüchtig Fahrräder, Rollstühle, Waren des täglichen Bedarf bis hin zu Baumaterialien auf die Reise geschickt. „Wenn wir vor Ort sind, wie das zum Beispiel im Oktober wieder der Fall sein wird, packen wir dort natürlich auch an und helfen bei den nötigen Sanierungs- und Bauarbeiten. Egal ob es eine Dachreparatur ist oder das Setzen eines Ofens“, erzählt Vorsteher Andreas Haller. Für die Gemeinde laufe das unter dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“.

In Schkeuditz war am Sonnabend Kleiderkammer-Leiterin Giesela Wirth dafür zuständig, dass die Sachen ordentlich verpackt den Helfern für den Transport übergeben wurden. Sie war wie alle Beteiligten stolz darauf, dass der Lkw gut gefüllt die Reise nach Moldawien antreten kann. Allerdings ist diese Spendenaktion nur eine von vielen anderen sozialen Aktivitäten der Gemeinde. Bei dem Gottesdienst zum Stadtfest wurden Spenden gesammelt. Mit dem Geld konnte für 100 moldawische Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren zum bereits dritten Mal ein Sommerlager finanziert werden. „Den Dank“, so Haller, „sieht man dann immer in den Kinderaugen, wenn man bei den Familien vor Ort ist. Auch künftig will sich die kleine Gemeinde mit ihren 30 Mitgliedern um Menschen kümmern, denen es nicht so gut geht.

Von Michael Strohmeyer

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