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Schkeuditz Hunderte Besucher bei den Modellbahnern
Region Schkeuditz Hunderte Besucher bei den Modellbahnern
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22:30 04.05.2014
Begeistert schaut sich der dreijährige Levi mit seinem Vater Oliver Heller die Anlage vom Leipziger Holger Dottermusch an. Quelle: Michael Strohmeyer
Schkeuditz

Schkeuditzer waren dabei allerdings spärlich zu sehen.

Jetzt heißt es, erst mal durchzuatmen, sagte Bernd Nitschack von der Interessengemeinschaft (IG) Modellbahn Schkeuditz. Die Vorbereitung des Modellbahn-Wochenendes sei doch recht aufwendig gewesen. "Für die Ausstellung im Stadtmuseum hatten wir zwei Tage zum Aufbau Zeit. Das war dann doch recht kurzfristig", gestand er.

Schkeuditz. Die Schkeuditzer Modellbahntage hatten am Wochenende einiges zu bieten. Ob Sonderausstellung im Stadtmuseum, Ausfahrten mit einem historischen Bus oder die Präsentation mehrerer Modell-Anlagen im Straßenbahndepot - der Andrang war groß. Schkeuditzer waren dabei allerdings spärlich zu sehen.

Mehrere hundert Besucher hatten den Weg in das historische Straßenbahndepot gefunden. Hier sind die Modellbahntage, die in diesem Jahr zum 23. Mal stattfanden, eigentlich ansässig. Zwölf große Modellbahn-Anlagen waren aufgebaut. An der Tauschbörse beteiligten sich etwa 30 Modelleisenbahner. Zufrieden mit den Besucherzahlen zeigte sich neben Nitschack auch Vereinschef Reinhard Sperling.

Weit mehr als nur zufrieden hingegen war Stadtmuseumsleiter Hans Neubert: "So voll habe ich die Räume der Sonderausstellung noch nicht erlebt", sagte er. Rund 150 Besucher zählte das Museum, das - außer der Reihe - am Sonnabend bis zum späten Abend und auch am Sonntag für die Gäste offen stand. Die Ausstellung, die sich mit dem "Auenschreck", der "Zuckerrübenbahn" und dem Projekt der Ammendorfer Überlandbahn beschäftigt, schöpft zu einem großen Teil aus dem Fundus von Hartmut Schöttge. Jener Kenner der Delitzscher Kleinbahn hatte - ebenfalls organisiert von den Modellbahnern - unlängst die Stadtbibliothek mit einem thematischen Vortrag bis auf den letzten Platz gefüllt.

Auf die Frage, ob die IG nun ein Garant für volle Häuser ist, schmunzelte Nitschack, enthielt sich aber eines Kommentars. "Wir wollen den Gästen etwas bieten. Dabei reicht es eben nicht, nur das Depot zu nutzen. Auch drumherum muss etwas passieren", äußerte der Modellbahner. Dieses Konzept scheint aufzugehen, wie die Besucherzahlen zeigen. "Bedauerlich allerdings ist, das nur etwa fünf Prozent aus Schkeuditz kommen", sagte Nitschack.

Übrigens: Das IG-Ehrenmitglied Max Lindner - der Junge zierte auf einer Spielzeug-Lokomotive sitzend 2011 ein Plakat der Modellbahner - besuchte mit seinem Vater ebenfalls die Modellbahntage. Max hatte damals als Dankeschön einer Dauer-Freikarte von der IG bekommen (die LVZ berichtete).

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 05.05.2014

Roland Heinrich

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