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Schkeuditz Im August soll der Verkehr rollen
Region Schkeuditz Im August soll der Verkehr rollen
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09:43 24.06.2010
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Schkeuditz

Ursprünglich war der kommende Mittwoch als Fertigstellungstermin vorgesehen.

Mit der Gesamtfertigstellung der S 8a wird wieder eine direkte Verbindung zwischen Schkeuditz und seinen nördlichen Ortsteilen hergestellt. Der Startschuss für den Bau dieser Ortsverbindung war am 13. Mai im vergangenen Jahr gefallen. Dabei wird die östliche Airportumfahrung vom Kreisverkehr nahe des Güterverkehrszentrums über die Bahnstrecke und die Autobahn 14 zur Ortsumfahrung S1 bei Radefeld verbunden.

Im Zuge des Baus der südlichen Start- und Landebahn des Flughafens Leipzig/Halle zwischen Mitte 2005 bis Mitte 2007 wurde die Staatsstraße S 8 zwischen der A 14, Anschlussstelle Schkeuditz und der B 6 zurückgebaut.

Auf dem neuen Brückenbauwerk über die Gleise der Deutschen Bahn und über die A 14 würden derzeit die Abdichtungsarbeiten vorbereitet. „Nach deren Abschluss erfolgen die Asphaltarbeiten auf den Brückenrampen und auf der Brücke selbst“, informiert Quendt. Die sich anschließenden Komplettierungsarbeiten umfassen das Errichten der Schutzplanken, der Leitpfosten und die Aufstellung der Beschilderung. „Sie sind die Voraussetzungen für die Nutzung durch den öffentlichen Verkehr“, erwähnt der Abteilungsleiter. „Ab Mitte August 2010 soll dann der Verkehr rollen können“, ergänzt er.

Bei dem Bau der neuen, elf Meter breiten Brücke über die Autobahn 14 waren zunächst Kosten in Höhe von 2,3 Millionen Euro vorgesehen. Diese sind jetzt, einschließlich der Brücken-Rampen, auf 3,8 Millionen Euro angestiegen, informiert Quendt. Das gesamte Vorhaben, zu dem neben der 153 Meter langen Brücke auch rund 800 Meter Straße gehören, sollte laut Straßenbauamt Leipzig im Mai letzten Jahres noch 3,9 Millionen Euro kosten. Wie Abteilungsleiter Quendt jetzt mitteilte, schlage die Verlegung der S 8 mit insgesamt 5,7 Millionen Euro zu Buche. Das gesamte Projekt wird vom Freistaat Sachsen finanziert.

Mit der neuen Ortsverbindung rückt Schkeuditz wieder näher an seine nördlichen Ortsteile. „Etwa acht Kilometer spart man“, schätzte Stadtsprecher Helge Fischer ein. Radfahrer, die auf der neuen Brücke keinen Weg erhalten sollen, können wie bisher auch die eigens dafür vorgesehene benachbarte Fußgänger- und Radfahrerbrücke verwenden.

Roland Heinrich

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