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Schkeuditz In Ermlitzer Straße dampft jetzt der Asphalt
Region Schkeuditz In Ermlitzer Straße dampft jetzt der Asphalt
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10:15 07.12.2017
Der Unterbau der Ermlitzer Straße wird gerade hergestellt. Quelle: Foto: Roland Heinrich
Schkeuditz

Der Zeitplan steht: Vor Weihnachten soll die Ermlitzer Straße in Schkeuditz befahrbar sein. Ob das dann schon auf der Asphaltdeckschicht passieren kann, ist hauptsächlich vom Wetter abhängig. „Wir brauchen für die Deckschicht fünf Grad“, sagte Bürgermeister Lothar Dornbusch (Freie Wähler). Seit dieser Woche stellt die Strabag die erste Tragschicht von etwa 14 Zentimetern Dicke her. Eine zweite, zehn Zentimeter dicke Trag- und die Deckschicht werden mit einem sogenannten Asphaltfertiger in der kommenden Woche aufgetragen.

Unverständnis zeigte Oberbürgermeister Rayk Bergner (CDU) g bei einem Vor-Ort-Termin. „Ich begreife nicht, dass jetzt in sozialen Netzwerken über die beiden geplanten Verkehrsinseln lamentiert wird“, sagte er. Die seien von Anfang an in den Planungen gewesen, seien immer kommuniziert worden und in Bürgerversammlungen auch Bestandteil der Bauvorstellung gewesen. „Alle Anwohner waren zu den Versammlungen eingeladen und hatten Gelegenheit, eigene Vorstellungen kundzutun“, sagte der Stadtchef. Es habe auch Planungsänderungen wegen Bürgerhinweisen gegeben. Die Querungshilfen an den Straßenenden seien da kein Thema gewesen. Bergner betonte, dass die Stadt konstruktiven Hinweisen und Anmerkungen jederzeit aufgeschlossen gegenüberstehe. Aber bestimmte Anmerkungen seien jetzt fehl am Platz.

Eine zweite Frage, nämlich warum auf der Südseite der Straße mit den Pflasterarbeiten am Fußweg aufgehört wurde, tauchte ebenfalls im Internet auf: „Um die Straße asphaltieren zu können, waren die Pflasterer zur Herstellung der Straßeneinfassung abgezogen worden“, erklärte Dornbusch. Diese Pflasterstreifen an den Borden seien quasi die Widerlager für die Straße. „Wir hätten nicht asphaltieren können, wenn wir das nicht so gemacht hätten.“ In der kommenden Woche soll weiter am südlichen Fußweg gearbeitet werden. „Die Tragschicht der Straße muss als Ausweich dienen und kann begangen werden“, ergänzte Bergner.

Während die Straße von Anwohnern derzeit nur bis 7 Uhr früh und dann wieder ab 17.30 Uhr befahren werden kann, wird es in der kommenden Woche eine Vollsperrung geben. „Anders ist das nicht machbar“, betonte Dornbusch. Gleichzeitig wies Bergner darauf hin, dass eine einwöchige Sperrung bei dem Umfang der Arbeiten für Anwohner eine durchaus zumutbare Zeit ist. Er bat um Verständnis und wies darauf hin, Besorgungen rechtzeitig zu erledigen.

Im Januar werden die Bauarbeiten am Fußweg auf der Nordseite weitergehen. Dafür soll die Straße halbseitig gesperrt werden. Bis Ende Januar will die Stadt – immer mit der Voraussetzung, dass das Wetter passt – fertig sein. „Auch wenn noch gearbeitet wird, möchte ich der Strabag schon jetzt danken, dass sie fast zwei Monate Verzug aufgeholt hat“, sagte Bergner.

Von Roland Heinrich

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