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Schkeuditz In Glesien wird es frostig
Region Schkeuditz In Glesien wird es frostig
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06:00 28.07.2010
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Glesien

Aber auch der Straßen- und Wegebau wird parallel dazu schon ausgeführt.

„Grundsätzlich können wir bereits jetzt davon ausgehen, dass wir eine guten Start haben werden“, sagt Gabriela Scheffel, Geschäftsführerin der Tiefkühlcenter Glesien (TCG) GmbH. Sie bezieht das auf die künftige Einlagerung von Tiefkühlprodukten beim Tiefkühllogistikunternehmen im Glesiener Airport-Gewerbepark. Die Inbetriebnahme des Neubaus solle Mitte September erfolgen, erklärt Scheffel.

Eigentlich im Februar war hier – nachdem eine Verzögerungen im Genehmigungsprozess den eigentlichen Baustart im August letzten Jahres verzögerte – der Start des 1. Bauabschnittes geplant. Der langanhaltende und frostige Winter machte einen Strich durch die Rechnung. So erfolgte erst Ende März der Startschuss. Binnen kürzester Zeit und unter enormen Zeitdruck wurde die neue Halle aus dem Boden gestampft (LVZ berichtete). Denn bereits im August sollte deren Inbetriebnahme erfolgen. Nun werde Mitte September die Arbeit aufgenommen.

Insgesamt 11,5 Millionen Euro werden im ersten Bauabschnitt investiert, wobei der Erwerb des Grundstückes von der Dibag Industriebau AG bereits inbegriffen ist. 22 Mitarbeiter werden als Lagerarbeiter und Disponenten nach Fertigstellung des ersten Bauabschnittes Arbeit finden. Zwei Lehrlinge sollen zur Fachkraft für Lagerlogistik ausgebildet werden. Derzeit seien die Bewerbungsgespräche im Gange, berichtet Scheffel.

Die neue Halle biete etwa 2700 Quadratmeter Fläche für Büros, Sozialräume und Technik sowie etwa 4200 Quadratmeter für die eigentliche Tiefkühlhalle inklusive Andienung, berichtet Scheffel. In der Halle sollen 7300 Paletten Platz finden. Erst im letzten Monat wurde im Airport Gewerbepark das Richtfest gefeiert. Laut Projektleiter Steffen Spredemann wird Mitte August damit begonnen, die zirka 4000 Quadratmeter große Lagerhalle auf minus 28 Grad Celsius herunterzukühlen. Das dauere ungefähr 14 Tage und ab dann würden Waren eingelagert, teilte Spredemann mit. Derzeit werden dafür die Aggregate aufgebaut.

Ob weitere zwölf Millionen Euro in den zweiten und dritten Bauabschnitt gleich nach Inbetriebnahme des Tiefkühlcenters investiert werden, steht noch nicht fest: „Im Herbst werden wir darüber entscheiden“, informiert die Geschäftsführerin. Zusätzliche 30 Arbeitsplätze würden mit der Erweiterung geschaffen.

Jeweils 25 Lastkraftwagen sollen ab September täglich für den zentralen Tiefkühl-Dienstleister in der Region Leipzig im Einsatz sein. Es bestehe alleinige Auslieferhoheit im Raum Leipzig.

Roland Heinrich

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