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Schkeuditz In Radefeld steht jetzt eine Fichte
Region Schkeuditz In Radefeld steht jetzt eine Fichte
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17:11 03.09.2017
Letzte Handgriffe am gerade gepflanzten Friedensbaum: TSS-Chef René Froehlich (Mitte, stehend) entfernt die Verschnürung der Fichte. Quelle: Foto: Roland Heinrich
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Radefeld

Seit 2000 wird in Schkeuditz alljährlich zum Weltfriedenstag am 1. September ein Friedensbaum gepflanzt. Ebenfalls traditionell ist, dass es sich bei den Bäumen jeweils um den Baum des Jahres handelt. In diesem Jahr ist es die nicht unumstrittene Fichte. Das Kuratorium Baum des Jahres hat um die häufigste Baumart Deutschlands bisher wohl einen Bogen gemacht, weil die Fichte zum einen als Standbein der deutschen Forstwirtschaft gilt, zum anderen aber auch als Inbegriff naturferner Monokulturen angesehen wird. Letztere haben es als Fichten-Dickicht immerhin zu einem Zungenbrechervers gebracht.

Zwischen dem Hort und der Sport- und Festhalle in Radefeld steht jetzt aber kein Dickicht, sondern eine einzelne Fichte. Etwa zehn Jahre alt und circa 3,50 Meter hoch ist der Baum, berichtete der Chef des Technischen Services (TS), René Froehlich. Oberbürgermeister Rayk Bergner (CDU) hob die Bedeutung des Tages und dessen Wichtigkeit hervor. Der schlimmste Krieg habe am 1. September 1939 begonnen. „Weltfrieden anzustreben ist ein Ziel, das man verfolgen sollte“, meinte er.

Von Roland Heinrich

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