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Schkeuditz In Schkeuditz geht ein Traum in Erfüllung
Region Schkeuditz In Schkeuditz geht ein Traum in Erfüllung
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22:40 13.05.2014
Architekt Jürgen Friedrich (links) überreicht Oberbürgermeister Jörg Enke den symbolischen Schlüssel für die neue Dreifeldhalle. Quelle: Michael Strohmeyer

Punkt 15 Uhr wurde gestern zur offiziellen Freigabe die Einweihungsfeier in der neuen Schkeuditzer Dreifeld-Schulsporthalle "angepfiffen". Gäbe es eine Tabelle, würde Schkeuditz jetzt bezüglich der schulischen Infrastruktur im Bereich der Landesdirektion Leipzig auf einem Champions-League-Platz stehen, sagte Ralf Berger, der in Leipzig die Sächsische Bildungsagentur leitet.

"Der Campus ist nun fertig gestellt. Es ist ein Traum in Erfüllung gegangen. Wenn auch der Hort in Wehlitz noch fertig wird, haben wir einen modernen Schulstandort, um den uns manch Kommune beneiden wird", jubelte Oberbürgermeister Jörg Enke (Freie Wähler). Im Umfeld der Halle an der Lessingstraße befinden sich nun mitten in der Stadt auch das neue Gymnasium, Sportanlage sowie die Leibniz-Grundschule. "Ohne eine geschlossene Mannschaftsleistung mit allen Beteiligten wäre das nicht möglich geworden", sagte Enke voll Dankbarkeit und hob vor allem die konstruktive Zusammenarbeit mit dem Team von Landrat Michael Czupalla (CDU) und die politische Unterstützung von Landtagsmitglied Rolf Seidel (CDU) hervor.

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"Das ist eine Investition in die Zukunft, ich wünsche allseits faire Wettkämpfe. Keine Stunde, die man im Sport verbringt, ist verloren", gab Czupalla Schülern und Vereinssportlern mit auf den Weg. Seidel lobte die Stadt, die in den letzten 20 Jahren rund 30 Millionen Euro in ihre Schullandschaft investiert habe. Davon seien 17 Millionen Euro Fördermittel des Freistaates gewesen. "Im Vergleich dazu wurden in Leipzig allein in den letzten zwei Jahren 50 Millionen Euro an Fördermitteln für Schulen nicht abgerufen, das schmerzt", sagte Seidel.

Die neue, vom Freistaat und Landkreis geförderte Schulsporthalle mit drei Spielfeldern, sechs Umkleidebereiche und 178 Zuschauerplätzen kostete inklusive Freianlagen, Anbauten und Ausstattung rund 4,5 Millionen Euro. Doch nicht Zahlen, sondern pure Freude prägte gestern die Stimmung. So outete sich Ex-Direktor Jürgen Witt als Sport-Fanatiker. "22 Jahre haben wir auf diesen Moment gewartet und lange für diesen Schulcampus gekämpft. Endlich ist er Realität geworden, das Ergebnis ist ein Wahnsinn", sagte der 69-jährige Hobby-Fußballer, der mit Alt-Bürgermeister Peter Blechschmidt (FDP) das Projekt auf den Weg gebracht hatte.

"Ich freue mich auf den Unterricht hier. Das ist eine Riesensache für die Stadt und unser Gymnasium", sagte Schülersprecher Carlo Krämer (17). Auch Sportlehrer und Unihockey-Trainer Michael Gatzke (55) war begeistert: "Endlich haben wir die Arbeitsbedingungen, die an anderen Schulen schon Alltag sind. Und eins sage ich, jetzt hole ich ein Unihockey-Länderspiel her. Das wird durchgezogen."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 14.05.2014

Olaf Barth

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