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Initiative sieht neue Verordnung skeptisch

Initiative sieht neue Verordnung skeptisch

Gleichmäßige Nutzung der Start- und Landebahnen Nord wie Süd, das Verbot besonders lauter Transportflugzeuge, Schutzwände gegen den Bodenlärm und ein Flugverbot über Radefeld: Das sind einige jener Problemfelder, bei denen die Bürgerinitiative (BI) Gegenlärm Schkeuditz in diesem Jahr in ihren Gesprächsrunden mit Verantwortlichen des Flughafens Leipzig/Halle, der Schkeuditzer Stadtverwaltung und Kommunalpolitikern Fortschritte erreichen will.

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Mit diesem Smiley wollen die Schkeuditzer Fluglärmgegner künftig auf Flyern, bei Veranstaltungen oder in Form von Autoaufklebern auf sich und die Lärmprobleme aufmerksam machen.

Quelle: Olaf Barth

Schkeuditz. Bei den künftigen, und wie bisher nichtöffentlich stattfindenden Beratungen in jener Runde soll nach Vorstellungen der BI jetzt auch ein Vertreter der DHL mit am Tisch sitzen.

Rund 20 BI-Mitglieder hatten sich am Donnerstagabend zu ihrer ersten Sitzung in diesem Jahr im Siedlerheim Papitz getroffen, um über das weitere Vorgehen zu beraten. „Auf den Einsatz bestimmter Flugzeugtypen hat der Flughafen ja keinen Einfluss, das müssen wir auch mit DHL klären“, begründete Oliver Gossel die gewünschte Erweiterung des „Schkeuditzer Dialogforums“. Gossel gehört neben Peter Haferstroh und Evelyn Hütel zum Sprecherrat der BI.

Für reichlich Gesprächsstoff sorgte am Donnerstag unter anderem auch die vorige Woche vom Freistaat Sachsen verabschiedete neue Lärmschutzverordnung für die Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden. Die darin festgesetzten Lärmschutzzonen rund um den Leipziger Airport sind wesentlich kleiner als die jetzt gültigen (die LVZ berichtete). Über die Hintergründe der Verordnung wurde heftig spekuliert. Zwar ändere sich jetzt für die Anwohner und deren im Planfeststellungsbeschluss festgeschriebenen Ansprüche durch diese Verordnung nichts, aber was sie für die Zukunft bedeute, darüber wisse niemand etwas zu sagen. „Lärm und Gestank mindern den Wert unserer Grundstücke, aber für die von vielen erhoffte Senkung des Einheitswertes liegen wir jetzt plötzlich außerhalb der dafür infrage kommenden Zonen. So will der Freistaat nur Geld auf unsere Kosten sparen, das ist der Hintergrund“, sagte eine Teilnehmerin erbost. Mit der Verkleinerung der Schutzzonen könnten auch andere Ansprüche künftig mit Verweis auf die neuen Grenzen eher abschlägig beschieden werden, wird befürchtet.

Gossel bot an, seine Parteifreundin und Landtagsabgeordnete Gisela Kallenbach (Bündnis90/Die Grünen) zu bitten, zu dem Thema eine Kleine Anfrage ins Parlament einzubringen. So könne man direkt aus dem zuständigen Ministerium Antworten aus erster Hand zu den brennenden Fragen erhalten.

Olaf Barth

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