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Jetzt wartet die Griechenland-Rallye

Jetzt wartet die Griechenland-Rallye

"Man sollte nicht auf die Zuschauer hören", sagte Jürgen Thiem. Der Schkeuditzer Unternehmer war mit seiner Enduro jüngst Teilnehmer der einwöchigen Off-Road-Rallye Breslau und erzählt vom Publikum an der unbefestigten Strecke: "Wasserdurchquerungen - und davon gab es pro Etappe bis zu zehn Stück - sind immer heikel.

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Jürgen Thiem beim Durchqueren eines Wasserlochs.

Quelle: Privat

Schkeuditz. Zuerst steigt man von der ­Maschine und durchläuft das Wasser", beschreibt er. So bekomme man heraus, wie tief das Wasser und an welcher Stelle es mit dem Motorrad zu durchqueren ist. "Wenn man auf die Zuschauer, die Hinweise geben, wo man lang fahren soll, hört, dann ist man ganz schnell im Schlammloch verschwunden - das Publikum will die Sensation", sagte der 49-jährige und schmunzelte.

Mit dem Cross-Fahren hat Thiem erst vor sieben bis acht Jahren angefangen. "Ich trainiere, wenn es die Zeit zulässt, mit André Decker. Der ist Profi und erklärt, wie etwa Bodenwellen zu fahren sind, wie man durch Sand fährt oder wie man mit dem Motorrad wieder aus einem Schlammloch herauskommt", erzählte Thiem. Diese Training habe sich nun bemerkbar gemacht.

Insgesamt habe Thiem in der Enduro-Klasse nämlich den neunten Platz belegt. Beim Acht-Tage-Rennen durch die Wildnis gingen mehr als 2000 Starter aus 20 Nationen mit Trucks, Off-Roadern oder Enduros auf die Piste. Auf seiner KTM-Maschine sei Thiem als zweiter Deutscher durchs Ziel gefahren. "Ziel war es, unter die Top-20 zu kommen. Das es jetzt die Top-10 geworden sind, ist klasse", freute er sich.

"In den ersten vier Tagen hat es viele Ausfälle gegeben. Auch der bis dahin Erstplatzierte ist gestürzt und hat sich den Daumen gebrochen", sagte Thiem. Er selbst habe sich auch mit dem Motorrad überschlagen. Da sei ihm aber die langjährige Erfahrung im Fallen - Thiem betreibt auch Judo-Sport - zugute gekommen.

Die Technik habe insgesamt gut durchgehalten: "Bei einer Nachtfahrt ist mir der extra montierte Scheinwerfer ausgefallen. Ich habe eigentlich nichts mehr gesehen", sagte Thiem. Am Roadbook, das zum Navigieren zwischen den einzelnen Kontrollpunkten bedient werden musste, sei ein Schalter abgebrochen. "Da musste ich auf andere Fahrer warten und hinterher fahren." In Gerd Kropf, einem Teilnehmer aus dem oberfränkischen Rehau, fand er einen dauerhaften Begleiter. "Die Strecke geht nur im Team. Man ist auf gegenseitige Hilfe angewiesen", sagte Thiem. Jetzt wartet in Oktober die nächste Rallye auf ihn - in Griechenland.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 17.07.2013

Roland Heinrich

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