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Schkeuditz Jubiläum zum besseren Feiern in den Sommer vorverlegt
Region Schkeuditz Jubiläum zum besseren Feiern in den Sommer vorverlegt
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14:12 19.05.2015

Freiroda, Podelwitz, Brodau, Zschortau, Biesen, Radefeld und ihren Einsatzfahrzeugen startete auf der Festwiese pünktlich 14 Uhr. An vorderster Spitze spielte die Schalmeienkapelle aus Plodda. Dicht gedrängt am Straßenrand standen Anwohner und schauten dem einmaligen Feuerwehrumzug zu, dem sich die Angelfreunde, der Reiterhof und etliche Fahrer historischer Zweiräder aus DDR-Zeiten angeschlossen hatten.

Zurück auf der Festwiese begrüßte Ortswehrleiter Michel Ehrt die vielen Gäste. Fast ein ganzes Jahrhundert bestehe nun die kleine Wehr mit ihren 18 Kameraden in Nordsachsen. Gegründet wurde sie am 22. Oktober 1924, "das Jubiläum haben wir aber vorverlegt", so der Ortswehrleiter. "Grund ist das Wetter, im Sommer ist es einfach schöner zu feiern für alle Wolteritzer und Gäste."

Das erste Gerätehaus entstand 1932, das erste Löschfahrzeug konnten die Wolteritzer erst 1992 ihr eigen nennen. Eine weitere Verbesserung kam im Jahre 2001, als das jetzige Gerätehaus eingeweiht wurde. Stolz sind die Kameraden auch auf die Neuanschaffung zweier Fahrzeuge in den Jahren 2010 und 2012. Mit dieser Technik halfen die Kameraden bei Brandeinsätzen wie in Radefeld 2012, bei Verkehrsunfällen, oder beim letzten Hochwasser 2013 in Schkeuditz. Ortswehrleiter Michel Ehrt dankte nocheinmal allen Unterstützern, die dieses Fest möglich gemacht haben.

Glückwünsche wurden überbracht, so von Ortsvorsteherin Birgitt Gründling, die auch im Namen von Oberbürgermeister Jörg Enke dankte. Der Stadtwehrleiter von Schkeuditz, Uwe Müller, übergab Kameraden für langjährige Mitarbeit Blumen und Glückwünsche.

Die Schalmeienkapelle eröffnete dann den gemütlichen Teil. Mit Kaffee und Kuchen unterstützte der Wolteritzer Frauenchor zur Kaffeezeit dieses Fest. Aber auch die Wolteritzer Dagmar und Norbert Lösch kamen mit einem großen Kuchen auf den Festplatz: "Wir freuen uns für die Feuerwehr, dass sie jedes Jahr solch ein Fest macht. Es gibt doch nicht allzuviele Veranstaltungen in unserem kleinen Ortsteil". Gefeiert wurde dann bis in die späten Abendstunden mit so manchem Glas Bier. Gegen den Hunger halfen Steaks, Bratwurst und Spanferkel. -mey

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 07.07.2014
Michael Strohmeyer

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