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Jugendliche liefern sich heiße Debatten

Jugendliche liefern sich heiße Debatten

Das Berufsschulzentrum (BSZ) der Elsterstadt war am Mittwoch wieder Gastgeber des Regionalwettbewerbes "Jugend debattiert". Insgesamt 28 Jugendliche aus vier Schulen traten bei dem qualitativ hochwertigen Argumente-Wettstreit gegeneinander an.

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Die Sieger in den Finalrunden beim Regionalwettbewerb "Jugend debattiert" machten die Gymnasiasten des Tauchaer Geschwister-Scholl-Gymnasiums und des Gustav-Hertz-Gymnasiums unter sich aus (von links): Niklas Grocholski, Tim Hohlfeld, Lisa Liebold, Michelle Danz (alle Taucha), Aischa Khader-Lindholz, Amira Schauhi, Josephine Kahnt (alle Paunsdorf) und Tobias Frohmüller (Taucha). Für die nächste Runde haben sich als Sieger Josephine Kahnt und Tim Hohlfeld qualifiziert.

Quelle: Olaf Barth

Schkeuditz. Die Jury sprach am Ende von einem knappen Ausgang und schickte eine Leipzigerin sowie einen Tauchaer zum Landeswettbewerb nach Dresden.

Interessante Themen und spannende Wortduelle prägten auch den diesjährigen Regionalwettbewerb. Neben den Dauerrivalen Gustav-Hertz-Gymnasium Leipzig-Paunsdorf, Geschwister-Scholl-Gymnasium Taucha und dem BSZ Schkeuditz beteiligten sich erstmals auch Vertreter des Freien Gymnasiums Borsdorf an diesem Wettbewerb. In der Altersklasse der achten und neunten Klassen mussten die Schüler zunächst in zwei Gruppen zu den Themen "Soll die Einzelhaltung geselliger Haustiere verboten werden?" und "Soll in der Bundesliga die Torlinientechnik eingeführt werden?" argumentieren. Dabei galt wie in allen anderen Runden: Jeder hatte sich umfassend auf die Themen vorzubereiten, denn erst vor dem Wettbewerb wird ausgelost, wer Pro und wer Contra zu vertreten hat. Ins Finale schafften es dann die Tauchaer Niklas Grocholski, Tim Hohlfeld, Tobias Frohmüller sowie Aischa Khader-Lindholz (Paunsdorf). Bei dem finalen Thema "Sollen Eltern zur Teilnahme an Elternabenden in der Schule verpflichtet werden?" argumentierte in den Augen der Jury Tim Hohlfeld am überzeugendsten und erhielt das Ticket für die Teilnahme am Landeswettbewerb, der am 17. Mai in Dresden stattfindet.

Die älteren Schüler ab 10. Klasse aufwärts hatten diese Themen zu bearbeiten: "Sollen Lehr- und Lernmaterialien Schülern ab Klasse 5 nur noch in digitaler Form zur Verfügung gestellt werden?" und "Soll in Deutschland eine Pkw-Maut eingeführt werden?" Ein richtig schweres Thema erhielten dann die für die Finalrunde qualifizierten Michelle Danz, Lisa Liebold (beide Taucha) sowie Amira Schauhi und Josephine Kahnt (beide Paunsdorf). "Soll die kommunale Grundversorgung von Gas, Wasser, Strom und Abfall in Leipzig vollständig in städtischer Hand bleiben?"

Ja, argumentierten Michelle und Lisa nach der Auslosung. Nein, sagten Josephine und Amira. Stichworte wie Qualität, Preise, Touren der Müllabfuhr, Marktwirtschaft, Wettbewerb, Stromrechnung usw. fielen bei diesem verbalen Schlagabtausch mit Einführung, Rede, Gegenrede sowie persönlichem Fazit. Nach Auswertung der Jury hatte alles zusammen am besten Josephine Kahnt gemeistert. Dabei ging es nie darum, wer "Recht" hat. "Sie hat sehr stringent und schlüssig argumentiert und die Regeln einer solchen Debatte am besten umgesetzt, gerade in der Schlussrunde bei ihrem Resümee der Diskussion", begründete Jury-Mitglied Antje Biebler vom Gustav-Hertz-Gymnasium die Entscheidung. Gemeinsam mit Edeltraud Rost (Taucha), Jana Oversberg-Mann (BSZ) und Gesamtleiter Thomas Fritzsche (BSZ) hatte sie die Diskutanten mit Punkten in folgenden Kategorien bewertet: Sachkenntnis, Ausdrucksweise, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft.

Josephine freute sich über ihren Erfolg, obwohl sie gegen ihre eigentliche Überzeugung argumentieren musste. "Ich nehme nun schon das vierte Jahr an dem Wettbewerb teil und merke, dass man souveräner wird", sagte die 17-Jährige, die nun ebenfalls in Dresden am Landeswettbewerb teilnimmt.

Einhellige Meinung der Jury: Auch die Vertreter aus Schkeuditz und Borsdorf haben starke Leistungen gezeigt, sich aber knapp nicht für die Finals qualifizieren können.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 31.01.2014
Olaf Barth

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