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Jugendliche reisen ins Camp nach Moldawien

Jugendliche reisen ins Camp nach Moldawien

Zu einem von der Europäischen Union unterstützten Sommercamp brechen in den heutigen frühen Morgenstunden deutsche Jugendliche in Richtung Moldawien auf. "Wir werden zwei Tage mit einem Bus unterwegs sein", sagte Andreas Haller vom Schkeuditzer Hoffnungszentrum in der Lessingstraße.

Schkeuditz. Dort startet auch die Tour, die Haller mit Partnern in Moldawien organisiert hat. Unter den Mitreisenden sind als Betreuer auch Markus Schmidt und Haller selbst. "Wir können sehr komfortabel reisen, weil der Bus ausreichend Platz bietet", sagte Haller. In Rumänien werde man heute übernachten, um dann am Sonnabend am Zielort anzukommen.

Nach der Premiere im letzten Jahr findet das Sommercamp nun zum zweiten Mal statt. Auch drei Schkeuditzer sind unter den 20 Jugendlichen, die aus Deutschland anreisen und im moldawischen Radoaia auf 40 einheimische Jugendliche treffen. "Wir haben uns erneut für die dortige Jugendherberge entschieden, weil es dort unter anderem einen Pool gibt", sagte Haller gestern. Im Vergleich zu dortigen Temperaturen sei die momentane Wärme hier nur eine Erfrischung. Und auch mit Seen in der Region sehe es schlecht aus.

Die Jugendlichen erwartet vor Ort ein Programm, das sie zum dortigen Stadtoberhaupt und auch auf ein Weingut führt, berichtete Haller. Ein Besuch in einem Jugendvollzug sei noch in der Organisation, werde aber angestrebt. Hauptsächlich sollen sich die Jugendlichen aber näherkommen. Bis zum 18. August besteht dazu nun Gelegenheit.

Unterstützt wird die Fahrt vom europäischen "Erasmus Plus"-Fonds. Haller setzte sich mit "Jugend für Europa" als der Nationalagentur für die Umsetzung des EU-Programms "Erasmus Plus" in Deutschland in Verbindung. Die Beantragung sei zwar mit einigem beschriebenen Papier nur aufwendig zu bewerkstelligen gewesen, wurde aber genehmigt. Nun müsse nach dem Camp ein Abschlussbericht verfasst werden. "Jeder Jugendliche hatte im letzten Jahr eine Einschätzung geschrieben. Auffällig bei den Moldawiern war, dass sie täglich drei Mahlzeiten als Besonderheit hervorhoben", bemerkte Haller. Das Hoffnungszentrum fährt aus diesem Grund auch regelmäßig Spenden in Form von Bekleidung, Lebensmittel und Spielzeug in das arme Land (die LVZ berichtete).

Die Zusammensetzung der deutschen "Delegation" kam übrigens über ein soziales Netzwerk im Internet zustande, berichtete Haller. Neben den drei Schkeuditzer Jugendlichen seien zwar auch aus Leipzig und der Umgebung Teilnehmer dabei, aber auch aus anderen deutschen Städten treffen die Jugendlichen ein. Schwieriger dürfte die Auswahl der 40 moldawischen Jugendlichen gewesen sein. "Es galt dort, unter 400 Jugendlichen auszuwählen", sagte Haller.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 07.08.2015
Roland Heinrich

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