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Junge Schkeuditzer lernen in Ecuador

Schüleraustausch mit Gymnasiasten Junge Schkeuditzer lernen in Ecuador

Zehn Schkeuditzer Gymnasiasten sind vorige Woche gemeinsam mit 14 Schülern aus dem Haus Markranstädt von Berlin aus in Richtung Ecuador aufgebrochen. Die Schkeuditzer wurden kurz zuvor feierlich von Schulleiter Thomas Schönfeldt und Bürgermeister Lothar Dornbusch (FW) gen Südamerika verabschiedet.

Dieses Schild nehmen die Gymnasiasten mit nach Ecuador, wo es künftig auf dem Gelände der Deutschen Humboldtschule in Guayaquil zu sehen sein wird.

Quelle: Olaf Barth

Schkeuditz. Zehn Schkeuditzer Gymnasiasten sind vorige Woche gemeinsam mit 14 Schülern aus dem Haus Markranstädt von Berlin aus in Richtung Ecuador aufgebrochen. Die Schkeuditzer wurden kurz zuvor feierlich von Schulleiter Thomas Schönfeldt und Bürgermeister Lothar Dornbusch (FW) gen Südamerika verabschiedet.

„Ich freue mich schon sehr, bin ganz schön aufgeregt. Ich bin gespannt darauf, die Menschen dort, die Kultur und das Land kennenzulernen. Schön wird es auch, unsere Gäste vom vorigen Jahr dort wiederzutreffen“, sagte Annika Küthe aus der 10 c. Die 15-Jährige hatte voriges Jahr wie andere Mitschüler und deren Familien über 20 Schüler aus Ecuador in Schkeuditz beherbergt und betreut. Die Südamerikaner hatten Schkeuditz über Ostern einen Besuch abgestattet.

Jetzt werden die Schkeuditzer bei Gastfamilien unterkommen, dort die Schule besuchen, aber auch viele Ausflüge unternehmen. Begleitet werden sie von Sport- und Physiklehrer Stefan Potthoff. Der 32-Jährige war bereits voriges Jahr bei dem deutsch-ecuadorianischen Schüleraustausch dabei. Partner ist die Deutsche Humboldtschule in Guayaquil. Mit 2,7 Millionen Einwohnern ist das die größte und auch wirtschaftlich stärkste Stadt des Landes.

„Der Austausch ist eine prima Sache und zeugt von unserer Weltoffenheit. Die Schüler sollen einen Blick bekommen für die globale Welt und erkennen, dass unsere Sorgen hier im Vergleich mit denen in anderen Regionen doch oft recht kleine sind“, sagte Schönfeldt. Auch Dornbusch kann der Sache nur positive Seiten abgewinnen: „Ich bin total begeistert, dass durch diese Verbindung unser kleines Schkeuditz auf diese Weise bis nach Südamerika bekannt gemacht wird.“ Noch mehr freut es Dornbusch, dass künftig auf dem dortigen weitläufigen Schulgelände nun auch ein Schkeuditzer Ortseingangsschild angebracht wird. Aufgrund der vom Sportgymnasium Leipzig vor mehr als 15 Jahren begonnenen Beziehung und deren Fortsetzung zunächst allein durch Markranstädt, sind diese beiden Städte auch schon mit Ortseingangschildern dort vertreten. „Am wichtigsten aber ist, dass die Schüler in dieser anderen Kultur etwas für die Zukunft lernen“, sagte Dornbusch weiter.

An Erfahrungen und Erlebnissen wird es den Schülern der achten bis zehnten Klassen in den nächsten drei Wochen nicht mangeln. „Sie werden in der Schuile, in ihren Gastfamilien und bei den Exkursionen nicht nur eine andere Kultur, sondern auch andere Wertvorstellungen kennenlernen. Das mit der nötigen Toleranz aufzunehmen, ist auch ein Ziel des Kulturaustausches“, erklärte Stefan Potthoff. Als Pädagoge könne er die Erfahrungen, die die Schüler nun im Ausland abseits des behüteten Elternhauses sammeln, nicht hoch genug einschätzen. „Schon die Reise voriges Jahr hatte gezeigt, dass die Schüler selbstständiger und selbstbewusster zurückkehren. Es findet ein Reifeprozess statt“, so Potthoff.

Finanziert wird die Reise größtenteils privat. Von Sachsen Bildungsagentur gibt es aber auch einen Zuschuss für den internationalen Schüleraustausch. Die Integration, das Respektieren einer anderen Kultur, der Abbau falscher Vorstellungen und das Knüpfen von Kontakten werden vom Gymnasium als wichtigste Bausteine des Austauschs genannt. Ob auf der Bananenplantage, am Äquator, im tropischen Regenwald, an der Pazifikküste oder im Hochland – die Schüler werden viele, auch landschaftliche Facetten ihres Gastgeberlandes kennenlernen. Im Internet werden die Schüler unter http://hola-ecuador.auslandsblog.de/ von ihrer Reise berichten.

Von Olaf Barth

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