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Schkeuditz KWL-Arbeiten in Glesien verzögern sich
Region Schkeuditz KWL-Arbeiten in Glesien verzögern sich
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15:50 19.05.2015
In Glesien müssen an manchen Stellen die ausgehobenen Baugruben wegen Wassereinbruchs mit Spundwänden stabilisiert werden. Quelle: Michael Strohmeyer

Darüber informierte jüngst in der Stadtratssitzung der Schkeuditzer Bauamtsleiter Wolfgang Walter auf Anfrage des Stadtrates Lothar Braunsdorf (CDU). Grund für die Verzögerungen sei Grundwasser, das in die Baugruben fließe. Das Grundwasser müsse großflächig abgesenkt werden. Dazu kämen sogenannte Grundwasserlanzen zum Einsatz, auch am Anfang der Ernst-Thälmann-Straße und im Schmalen Weg, informierte Walter. Die Arbeiten in der Ernst-Thälmann-Straße würden aber im Plan liegen, in der Ennewitzer Straße sei kürzlich ein Kanalabschnitt bereits übergeben worden. Auch hier liege man im Plan.

Thomas Flint von den Kommunalen Wasserwerken Leipzig (KWL) bestätigte gestern die Probleme: "Wir hatten einen Baugrundgutachter eingeschaltet und müssen eine Grundwasserabsenkung vornehmen. Dafür haben wir auch die wasserrechtliche Genehmigung beantragt." Heute soll es vor Ort mit den Beteiligten eine Bauberatung zu diesem Thema geben, bei der das weitere Vorgehen besprochen wird. Derzeit geht Flint davon aus, dass sich das Bauende aufgrund dieser Probleme verzögern wird. Laut Bauamtsleiter Walter sollen die Arbeiten bis Ende November abgeschlossen sein.

Derweil haben die Vorbereitungen für die Absenkung des Grundwasserspiegels bereits begonnen. In der Delitzscher Straße kommt dafür ein Bohrgerät der Firma Hölscher Wasserbau aus Leipzig zum Einsatz. Bis auf zehn Meter Tiefe werden Bohrungen mit einer Bohrschnecke in den Boden getrieben. Weiterhin werden zum Abpumpen des Wassers in einer Tiefe von vier bis fünf Metern Vakuumfilterlanzen auf einer Strecke von etwa 100 Meter eingelassen. Diese ganzen Arbeiten sind notwendig, um die eigentlichen Arbeiten zur Verlegung und Anschlüsse an das Abwassernetz gewährleisten, erklärte Martin Kralicek. Er ist Niederlassungsleiter bei der mit den Arbeiten beauftragten Leipziger Firma. Seiner Ansicht nach ist eine termingerechte Fertigstellung aufgrund der Grundwasserprobleme "kaum noch möglich".

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 12.09.2013

-art/mey

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