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Schkeuditz Karnevalsauftakt in Glesien nimmt aktuelle Vorhaben ins Programm auf
Region Schkeuditz Karnevalsauftakt in Glesien nimmt aktuelle Vorhaben ins Programm auf
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00:26 18.11.2015
Die aktuellen Planungen zur Glesiener Turnhalle fanden auch beim Faschingsauftakt des GKV Beachtung. Quelle: Foto: Marita Syrbe
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Glesien

Ein unüberhörbares „GKV Helau“ schallt durch die Halle. Ausgerufen von Viktoria Wolf, Vereinspräsidentin des Glesiener Karnevalsvereins (GKV). Damit hatten sie und ihre Minister am vergangenen Sonnabend die Faschingssaison in der Glesiener Turnhalle eröffnet.

Kaum hatten die Gardemädchen zum Auftakt ihre Beine geschwungen, da kam eine aufgebrachte Glesiener Bürgerin, bieder gekleidet, große Brille und das Haar streng zum Kautz gebunden, mit einem kommunalen Anliegen: „Die Glesiener kommen alle in die neue Narrenhalle“, sang sie und erinnerte daran, dass diese Zeilen vor 25 Jahren gesungen wurden. Mit Freude seien sie damals in diese Halle eingezogen. Jetzt solle eine neue her: „Kleen und unjemietlich“, meint die Bürgerin, deren Rolle die Ortsvorsteherin Ute Mähnert gleich selbst übernommen hatte. Und schon kamen zwei Bauarbeiter, die mit Absperrbändern und Zollstock hantierten. Die Turnhalle wurde verkleinert, die Gäste an den Seitentischen werden ausgesperrt. Ein dritter Bauarbeiter setzt die Toilette gleich mal in die Mitte der Halle. Der Vortrag blieb heiter, das Anliegen war ernst: Die Sportgruppen und Vereine wollen eine Sanierung und keinen Neubau, der ihnen den Gymnastikraum, einen Teil der Halle und Nebenräume nehmen würde.

So richtigen Klatsch und Tratsch brachten zwei Jäger mit, die ihre Ferngläser eher zum Ausspähen der Nachbarn als für die Wildsuche nutzten. Hinter ihnen verbargen sich Johannes Prautsch und Steven Brendel von der Band „Superheld“. Natürlich waren sie auch als Musiker aufgetreten.

Hanna, Joci, Robyn, Domi und Tanja warteten aufgeregt auf ihren Auftritt. Sie gehörten zur neunköpfigen Tanzgruppe, die für ihren Erfolg jeden Sonntag trainiert. „Wir tanzen seit wir fünf Jahre alt waren zusammen. Es macht Spaß und wir freuen uns über den Erfolg“, sagten die Mädels.

Beim Tanz auf den Steppbrettern wurde die Gruppe gleich zur Zugabe aufgefordert. Andi und Jörg von der Technik legten die Musik erneut auf und die jungen Damen zeigten unter Rufen der Begeisterung den gesamten Tanz noch einmal. Die Männer begeisterten mit „Erotischem zur Nacht“. Da durfte auch Jens, der den Publikumswettbewerb gewonnen hatte, die Damenwäsche zeigen. Das war sein Preis.

Am Ende des Abends gab es eine erleichterte Viktoria Wolf: „Es freut mich, dass so viele junge Leute gekommen sind. Der Saal war voll, ich bin zufrieden“, sagte die GKV-Chefin. Der Verein hat nicht nur drei Generationen bei seinen 60 Mitgliedern, meinte sie und ergänzte: „Wir haben auch mehrere Generationen unter den Gästen.“ Jetzt blicke Wolf bereits auf den 6. Februar des nächsten Jahres. Da werde es „Tierisch, Tierisch“ zugehen.

Von Marita Syrbe

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