Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Schkeuditz „Kennt Sie jeder in der Stadt?“
Region Schkeuditz „Kennt Sie jeder in der Stadt?“
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:00 20.05.2011
Anzeige
Schkeuditz

Eine eigene Meinung zum Blatt haben sich die Jungen und Mädchen während der Aktion Zeitungsflirt auch schon erarbeitet.

Jeden Tag Zeitung lesen ist gar nicht so einfach, allein schon wegen des großen Formats auf den kleinen Bänken der Grundschüler. Und so wollte Tanja auch wissen, warum die Zeitung so unhandlich ist. – Weil die LVZ-Druckmaschine auf dieses Format ausgelegt ist, erfuhr sie. Und Tanja hat wie ihre Mitschüler ja noch die Gelegenheit, sich beim bevorstehenden Besuch in Stahmeln an der Druckmaschine davon zu überzeugen.

Die gestrige Fragerunde startete ohne die bei Erwachsenen oft peinliche anfängliche Stille. Kaum dass sich der Redakteur gesetzt hatte, schnellten sofort viele Finger nach oben. Wer nun zuerst und in welcher Reihenfolge? Schnell wurde demokratisch abgestimmt: „Wer ist alles für eine feste Reihenfolge?“, fragte eine Schülerin. Gut die Hälfte der 24 Schüler meldeten sich, unentschieden. Der Gast entschied: Links wird begonnen und dann die Runde rum.

Desiree: „Sind Sie der mit dem Kürzel -art?“ – „Ja, bin ich.“ Bei Meldungen und kürzeren Texten wird meist nur ein Kürzel des Autoren verwendet. „Ist rohe Ihr Freund?“ will Claudia wissen. „Rohe“ ist das Kürzel für den Schkeuditzer LVZ-Mitarbeiter Roland Heinrich. Antwort: „Wir sind gute Kollegen, arbeiten zusammen und können uns aufeinander verlassen. Das ist viel wert.“ Deniz wiederum will wissen: „Kennt Sie eigentlich jeder in der Stadt und spricht Sie an?“ LVZ-Reporter kennen zwar viele Leute und werden oft auch angesprochen und gegrüßt, aber meistens kann man doch noch unerkannt durch die Straßen gehen. „Sind Sie manchmal durcheinander und machen Fehler?“, scheute Vanessa auch diese Frage nicht. Ja, lange Arbeitstage, Termindruck und gleichzeitiges Erledigen von Aufgaben und Telefongesprächen sind Fehlerquellen. „Aber wir helfen uns gegenseitig, lesen die Texte der Kollegen und fischen Fehler raus. Und passiert doch mal was, muss man sich bei den Lesern entschuldigen und es korrigieren, so wie heute mit der Korrekturbox“, erzählte der Redakteur. Nils: „Wann wurde die Zeitung gegründet?“ – 1894. Eric: „Wird die Zeitung auf altem Papier gedruckt?“ – Ja, steht sogar im Impressum. Nach zirka 20 weiteren Fragen inklusive von Lehrerin Andrea Busch wurde der Spieß rumgedreht: „Was gefällt euch an der Zeitung, was nicht?“ Damian: „Wir verstehen die Rabenau-Witze nicht.“ Antwort: „Von den Eltern erklären lassen.“ Michele: „Mir gefällt die Sportseite, ich war selbst beim Fußball.“ Martin: „Im Sport ist zu viel Fußball.“ Melanie: „ich mag die Schlingel-Seite mit den Witzen und Rätseln.“ Zustimmung von allen Seiten.

So, um noch auf eine Frage von Maxi zu antworten: Das Schreiben dieses Artikels hat inklusive Telefonaten und Korrekturlesen (hoffentlich ist wirklich kein Fehler mehr drin ...) 55 Minuten gedauert. Die Suche nach richtigen Formulierungen, die Auswahl der Fragen und Antworten, der Platz ist ja begrenzt, das frisst Zeit. Für die Einladung und eine tolle Gesprächsrunde bedankt sich Olaf Barth.

Olaf Barth

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Seit dieser Woche informiert in Schkeuditz am Gewässer Kalter Born eine Tafel über die ökologische Projektarbeit des Gymnasiums. Der Aufsteller, der in Kooperation mit dem Flughafen Leipzig/Halle angefertigt wurde, enthält Informationen zur Beschaffenheit und Biologie des Geländes.

20.05.2011

„Ihr wisst wohl nicht, was in Schkeuditz los ist?“, war unlängst während einer Stadtratssitzung ein empörter Ausruf von Werner Dreßler, der selbst für die Freien Wähler im Stadtrat sitzt.

20.05.2011

Die zuletzt von Fluglärmgegnern vielfach ins Spiel gebrachte sogenannte Bonusliste ist in den Augen von Manfred Heumos kein geeignetes Instrument, um am Flughafen Leipzig/Halle die Ausrangierung besonders lauter Flugzeuge erzwingen zu können.

19.05.2011
Anzeige