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Kirchen-Anbau ist bald fertig

Kirchen-Anbau ist bald fertig

Nahezu fertig ist der neue Anbau an der Freirodaer Kirche. Wie berichtet entsteht er an jener Stelle, an der sich bis in die 1970er Jahre bereits ein Anbau befunden haben soll.

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Nahezu fertig ist der neue Anbau an der Freirodaer Kirche. Er wurde komplett mit Spenden finanziert. Im Mai soll er eingeweiht werden.

Quelle: Roland Heinrich

Freiroda. Das Mauerwerk ist fertig verputzt. Die Tür fehlt noch, auch die Ziegel müssen noch auf das Dach und Fußbodenplatten werden momentan noch verlegt. Letzteres geschieht so, dass Gäste künftig in das Gotteshaus kommen, ohne Stufen überwinden zu müssen. Im Mai soll es eine größere Einweihungsfeier geben.

Etwa 30 000 Euro, die für den Kirchen-Anbau nötig sind, sind ausschließlich mit Spenden zusammengetragen worden. Das ist beachtlich und noch bemerkenswerter, wenn man weiß, dass die Gemeinde lediglich etwa 40 Mitglieder hat. Wie die Freirodaerin Evelyn Berger mitteilte, unterstützten aber auch Anwohner und Firmen das derzeitige Kirchen-Projekt. Einen Antrag auf finanziellen Zuschuss vom Denkmalschutz habe man nicht gestellt.

Mit jenem Amt aber mussten Abstimmungen zur Gestaltung des Anbaus erfolgen. Dass es den Anbau tatsächlich schon gegeben hat, bestätigte Jürgen Liebau, Sachgebietsleiter Denkmalschutz im Landratsamt Nordsachsen: "Wir haben noch eine alte Fotografie, auf der der Anbau zu sehen ist." Dass dieses Foto eine Zwischenvariante in der Geschichte der in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts erbauten Kirche zeige, widerlegten existierende alte Fundamente des Anbaus sowie Spuren am Mauerwerk der Kirche. Praktisch sei außerdem, dass das über 500 Jahre alte Portal durch den Anbau nun besser geschützt sei. Nicht nur das Sandsteinportal von etwa 1450, sondern auch die hölzerne Tür wohl aus gleicher Zeit sind nun den Witterungseinflüssen nicht mehr ausgesetzt.

Mehr als zwei Jahre ist es her, dass die Hildebrandt-Orgel nach gut einem Jahr der Restaurierung geweiht werden konnte. Etwa 10 000 Euro sind damals für die Orgelsanierung an Spenden zusammengekommen. Rund 150 Besucher waren zur feierlichen Veranstaltung gekommen und vernahmen schon da die jetzt zur Tat gewordenen Pläne Bergers. Wenn sie nun sagt, dass der nasse Kirchturm saniert werden muss, dann kann man gespannt sein, wann dieses Projekt startet.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 24.03.2015
Roland Heinrich

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