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Schkeuditz Konzert-Programm der Villa Musenkuss für die neue Saison steht fest
Region Schkeuditz Konzert-Programm der Villa Musenkuss für die neue Saison steht fest
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09:50 30.06.2017
Vereinschef Ullrich Zickenrodt (vorn) und die künstlerische Leiterin der Villa Musenkuss, Silvia Zickenrodt-Pscheit (Zweite von links) veranstalten mit ihren Partnern wieder viele kulturelle Höhepunkte in Schkeuditz. Quelle: Foto: Michael Strohmeyer
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Schkeuditz

Theateraufführungen, große Konzerte und Orgel-Exkursionen bereichern auch in der neuen Saison den Schkeuditzer Kultur-Kalender. Denn dank zahlreicher Partner und großen Engagements im eigenen Verein konnte Musenkuss-Chef Ulrich Zickenrodt diese Woche zahlreiche Höhepunkte ankündigen. Im Rathaus trafen sich Vertreter des Vereins sowie der Unterstützer zur feierlichen Bekanntgabe der Termine für die Konzerte und Theaterabende, die gemeinsam auf die Beine gestellt werden.

Los geht es am Sonntag, dem 3. September, mit dem 26. Saisoneröffnungskonzert. In der Albanuskirche gestaltet der Villa-Musenkuss-Chor „Molto Vocale“ ein Sommerkonzert mit dem Titel „Du mein einzig Licht“. Mindestens sechs Mal in der Saison tritt der Chor auf, darunter mit dem Volksliedersingen im Bismarckturm oder zu den Advents- und Weihnachtskonzerten. „Sommers wie winters werden neben deutschen Volksliedern auch Lieder aus aller Welt zu hören sein“, kündigte Zickenrodt an. Bei den Chor-Konzerten am 16. Dezember in der Kirche Altscherbitz musiziert darüber hinaus das Kammerorchester Halle.

Einiges zu tun haben auch die Theater-Gruppen der Villa Musenkuss. Nach der unlängst absolvierten erfolgreichen Premiere der Komödie „Campiello“ folgen im September (15. und 17.9.) sowie im Oktober (20.10.) drei weitere Aufführungen unter der Regie von Silvia Zickenrodt-Pscheit. Während in dieser Komödie für Zuschauer im Alter von „14 bis 94“ Jahren die teils schon erwachsenen Darsteller zum Einsatz kommen, feiert am 2. Dezember die neue Kinder-Theatergruppe ihre Premiere. Die Villa Musenkuss erfüllt den vielfach geäußerten Wunsch nach einem Weihnachtsmärchen. Unter der Regie von Thomas Dunkel wird Matthias Weißerts Theaterstück „Der gestiefelte Kater“ nach den Gebrüdern Grimm aufgeführt. Die künstlerische Gesamtleiterin Zickenrodt-Pscheit setzt große Hoffnungen in Dunkels Arbeit. „Er studiert ab Herbst Theaterregie, vielleicht wird er ja mal mein Nachfolger hier“, sagte die 63-Jährige. Zur Kindergruppe gehören acht Mädchen, es würden weitere Mitstreiter gesucht, gerade auch Jungs. Neben der öffentlichen Aufführung soll es weitere Termine für Schulen und Kitas geben, die Kontakte seien bereits geknüpft.

Zum Auftakt der 21. Schkeuditzer Kulturtage präsentieren sich am Eröffnungswochenende die Instrumentalschüler der Villa Musenkuss. So heißt es am 27. September beim Herbstkonzert „Bunt sind schon die Wälder“. Im Rahmen der Kulturtage gibt es auch wieder ein Sonderkonzert, das 11. an der Zahl. Am 21. Oktober wird in der Kirche Altscherbitz das Querflötenensemble „Quintessenz“ unter der Moderation von Schauspieler Jonas Fürstenau das Programm „Hymne an die Fische“ spielen. Die Solo-Flötisten des Leipziger Gewandhausorchesters, der Staatskapelle Halle und des Rundfunk-Sinfonieorchesters bieten laut Zickenrodt eine „unglaublich geistreiche und amüsante Stunde“, in der über das Leben und die Musik quer gedacht wird.

Zum Abschluss der Konzert-Höhepunkte gibt es am 7. Januar 2018 das 26. Schkeuditzer Neujahrskonzert im Marmorsaal des Mitteldeutschen Modezentrums. „Dafür wurden bereits Karten geordert, obwohl noch kein Termin und Programm feststand“, freute sich der Villa-Chef. Unter dem Titel „Auf ein Neues!“ spielt die Staatskapelle Halle. Deren 1. Kapellmeister Christoph Sprenger tritt dabei erstmals als Dirigent und Moderator auf. Es singen „Molto Vocale“ und ein Gast-Chor. Dafür würden schon Gespräche mit dem Chor Arion aus Glesien geführt.

Glesien spielt auch bei einem weiteren Programmpunkt ein große Rolle. Unter dem Titel „Die Königin der Instrumente“ startet in der Kirche des Dorfes am 4. November ein Mitmach-Projekt für Schüler und Erwachsene. Ziel ist es, die begehbare Orgel sowohl außen wie auch innen mit allen Sinnen zu entdecken. Bernhard Prokein vom Orchester Halle und Zickenrodt sind hier als Musiker, Musikpädagogen und Erklärer unterwegs. „Die Glesiener Orgel hat zwei wunderbare Einstiegsmöglichkeiten“, schwärmt Zickenrodt. Besucht werden bei diesem Orgel-Workshop mittels einer Busfahrt auch die Instrumente in den Kirchen Kursdorf, Wolteritz und Radefeld.

Zickenrodt betonte, dass all das nur gemeinsam möglich ist und dankte der Unterstützung von Stadt, Kulturraum Leipziger Raum, Sparkasse Leipzig, Stadtwerke Schkeuditz sowie dem Sächsischen Krankenhaus Altscherbitz und der evangelischen Kirchgemeinde. Aber auch viele Handwerker würden die Arbeit des sozio-kulturellen Zentrums Villa Musenkuss unterstützen. „Ohne sie wäre unsere Alltagsarbeit, bei der wir bis zu 200 Personen jede Woche kulturell begleiten, nicht möglich“, so Zickenrodt.

Von Olaf Barth

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