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Schkeuditz Kreisverkehr wird weiter voran getrieben
Region Schkeuditz Kreisverkehr wird weiter voran getrieben
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06:00 26.07.2010
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Schkeuditz

Ein entsprechender Beschluss wurde vom Technischen Ausschuss Mitte 2008 gefasst, die Vorplanung im Oktober 2009 in dem Gremium vorgestellt. Doch von Bauarbeiten ist noch nichts zu sehen, wunderten sich zuletzt auch LVZ-Leser und fragten deshalb nach: Kommt der Kreisverkehr noch?

„Momentan läuft die Entwurfsplanung, sie soll Endes diesen Monats fertig sein“, sagte jetzt Stadtsprecher Helge Fischer auf LVZ-Anfrage. Im Anschluss müssten noch die baufachlichen Stellungnahmen und Genehmigungen abgewartet werden. Voraussichtlich im Frühjahr 2011 würde mit dem ersten Bauabschnitt begonnen werden können. Dieser beträfe die Arbeiten am Durchlass des Kalten Borns. Ein kleines Fließgewässer, dass sich genau in diesem Kreuzungsbereich in einem Graben seinen Weg sucht. Erst wenn diese Vorarbeiten beendet sind, so Fischer, könnte sich der Bau des Kreisverkehres anschließen.

Damit liegt der Zeitplan doch etwas hinter der von der Verwaltung einst genannten Vorstellung zurück. So hatte Fischer noch im Juni 2008 als Realisierungszeiträume die Jahre 2008/2009 für den Durchlass und die Jahre 2009/2010 für den Kreisverkehr genannt. Doch dann musste in dem Bereich erst einmal ein Grundstückserwerb getätigt werden, wofür die Stadt im Februar 2009 zu der ohnehin geplanten runden halben Million Euro für das Projekt noch einmal 19 000 Euro ausgeben musste. Der Kalte Born hatte ja schon dafür gesorgt, dass das Kreisverkehr-Vorhaben rund 200 000 Euro teurer wurde als ursprünglich geplant.

Dass es aber trotz aller Hürden umgesetzt werden soll, hatte bereits Oberbürgermeister Jörg Enke (Freie Wähler) in seinem diesjährigen LVZ-Neujahrsinterview bekräftigt. „Der Kreisverkehr gestaltet den Verkehr an diesem Knotenpunkt wesentlich flüssiger und stellt auf lange Sicht die wirtschaftlichste Variante dar“, so Enke.

Erste Aktivitäten für den Kreisverkehr waren bereits vor einigen Monaten auch öffentlich sichtbar. Denn um für das Vorhaben Baufreiheit zu schaffen, ließ die Stadt in dem Bereich Wildwuchs und zwei Bäume entfernen. Laut Helge Fischer passierte das allerdings nicht, ohne entsprechende Ausgleichsmaßnahmen vorzusehen.

Olaf Barth

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