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Schkeuditz Kühlhäuser sollen ab Frühjahr gebaut werden
Region Schkeuditz Kühlhäuser sollen ab Frühjahr gebaut werden
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10:53 07.12.2009
Glesien

Der Glesiener Rat hatte jetzt über die 2. Änderung des Bebauungsplanes für den zweiten und dritten Bauabschnitt zu beraten. Zur erneuten Vorstellung des Vorhabens der Dibag Industriebau AG waren deren Projektleiter Sebastian Kuhlen und Reinhold Zemke von der Berliner Contextplan GmbH angereist. Bauplanerisch haben sich dabei einige Veränderungen zu Gunsten der Bewohner südlich der Siebelstraße ergeben. „Eine verkehrliche Erschließung des Gebietes über die Siebelstraße soll nicht erfolgen“, sagt Kuhlen. Die nach Bebauungsplan von 1993 dafür vorgesehene Trasse werde nun nur noch für angeschlossene Medien verwendet. Die Straße, die südlich des geplanten Tiefkühllogistikbetriebes nach dem Bebauungsplan Gewerbe- beziehungsweise Industriegebiet von Mischgebiet trennt, soll demnach nicht vom zu erwartenden LKW-Verkehr betroffen sein. „Wir gehen im ersten Bauabschnitt von maximal 70 LKW am Tag aus“, schätzt Kuhlen. Für die geplante Erweiterung des Logistikbetriebes im zweiten und dritten Bauabschnitt gehe man dann von maximal 120 LKW am Tag aus. Diese sollen von Wiedemar kommend über die Freiststraße in die noch auszubauende Rumplerstraße nördlich des Gewerbegebietes geleitet werden. Die Straße werde zwar von der Firma gebaut werden, geht nach der Fertigstellung aber in städtisches Eigentum über und wird damit zu einer öffentlichen Straße, erklärt Bauplaner Zemke. Damit seien die Befürchtungen einiger Landwirte, nicht mehr uneingeschränkt zu ihren Feldern gelangen zu können, nicht mehr gerechtfertigt. Einen Hinweis der Landwirte, beim Bau auch die vorhandenen Drainage-Entwässerung der Felder zu berücksichtigen, notierte sich Zemke. In der Zusammenarbeit mit dem städtischen Bauamt sei solch eine Entwässerung aber nicht erwähnt worden, wies er hin. Zur weiteren Lärmentlastung der Anwohner seien südlich der Lagerhalle geplante LKW-Parkflächen jetzt an die östliche Seite verlegt worden. „Im südlichen Bereich soll es nur Mitarbeiter Parkplätze geben“, erklärt Kuhlen. Für den ersten Bauabschnitt werden 11,5 Millionen Euro investiert und 23 Arbeitsplätze geschaffen, wovon zwölf im gewerblichen und elf im kaufmännischen Bereich eingeplant sind. „Die Arbeitskräfte werden nicht mitgebracht und sollen vor Ort besetzt werden“, sagt der Projektleiter. Für den zweiten und dritten Bauabschnitt seien weitere 30 Arbeitsplätze geplant. Am Donnerstag wird der Schkeuditzer Stadtrat über die öffentliche Auslegung des Entwurfs der 2. Änderung des Bebauungsplanes beschließen. Schon im August sollten die Arbeiten im ersten Bauabschnitt beginnen. Da sich das Genehmigungsverfahren länger hinauszog, als erwartet, sei es zu der Verzögerung gekommen. Jetzt seien alle Unterschriften erfolgt und mit einer Genehmigung werde in den nächsten Tagen gerechnet, erklärt Kuhlen. Der Baustart werde wegen der zu erwartenden Witterung aber erst im Frühjahr 2010 erfolgen. Roland Heinrich

Roland Heinrich

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