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Künftige Truppführer lernen in Radefeld

Freiwillige Feuerwehren aus Nordsachsen Künftige Truppführer lernen in Radefeld

Damit es mit der Rettung von Menschen und Sachwerten aus brenzligen Situationen auch immer klappt, müssen Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren zunächst entsprechende Ausbildungen absolvieren. So wie jüngst in Radefeld, als im Rahmen der Truppführer-Ausbildung zum Beispiel das Thema „Gefahrguteinsatz“ auf der Tagesordnung stand.

Mitglieder unterschiedlicher Freiwilliger Feuerwehren üben in Radefeld das fachgerechte Verbinden von Steckleiterteilen. Das Viereck wird noch mit Folie ausgelegt, um so eine Art Dekontaminierungsbecken entstehen zu lassen.

Quelle: Michael Strohmeyer

Radefeld. Damit es mit der Rettung von Menschen und Sachwerten aus brenzligen Situationen auch immer klappt, müssen Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren zunächst entsprechende Ausbildungen absolvieren. So wie jüngst in Radefeld, als im Rahmen der Truppführer-Ausbildung zum Beispiel das Thema „Gefahrguteinsatz“ auf der Tagesordnung stand.

An dem 35-stündigen, sich über mehrere Wochenenden in der Freizeit erstreckenden Lehrgang nehmen Kameraden aus Schkeuditz, Dölzig, Glesien, Eilenburg und Rackwitz teil. Im und vor dem Gerätehaus in Radefeld erklärt der dortige stellvertretende Ortswehrleiter und Ausbilder Alexander Dimitrow das richtige Vorgehen bei bestimmten Gefahrenlagen. „Das Grundwissen ist die Voraussetzung für jede Feuerwehrfrau und jeden Feuerwehrmann, um schnell und umfangreich am Einsatzort helfen zu können. Genau so wichtig ist aber auch der Eigenschutz. Es besteht die Pflicht, sich selber nicht in unnötige Gefahr zu begeben“, betonte Dimitrow.

Da in den letzten Jahren auf den Straßen der Transport von gefährlichen Stoffen und Gütern stark zugenommen habe, stand dieses Thema bei der jüngsten Schulung im Mittelpunkt. So machten sich die Teilnehmer zunächst im theoretischen Teil mit den Zahlen und Symbolen vertraut, die bei solchen Transporten an den Fahrzeugen angebracht sind und über die Art der Ladung Auskunft geben. Dementsprechend kann dann im Ernstfall die Feuerwehr die richtigen wirksamen Maßnahme ergreifen. Dabei können dann die Kameraden in ihren Schutzkleidungen mit den gefährlichen Stoffen kontaminiert werden. Deshalb übten sie dann im praktischen Teil den Aufbau eines Dekontaminierungsbeckens. Dazu wurden vier Steckleiterteile mit Bindestricken und einem speziellen Knoten, dem Mastwurf, fest miteinander verbunden. Der dabei entstehende Raum wird dann bei Bedarf mit Folie ausgelegt. Darin kann dann die Einsatzbekleidung der Kameraden gereinigt und dekontaminiert werden. Das Wasser wird auf diese Weise aufgefangen und separat entsorgt.

Bei alldem müssen die Kameraden aber auch lernen, welche Hilfsmittel sich wo befinden. Denn die Wehren sind mit ganz unterschiedlichen Feuerwehrautos ausgestattet, die jeweils auch ganz andere Gerätschaften mit sich führen und die in zig Fächern am Fahrzeug verstaut sind. Wer da erst suchen muss, verliert kostbare Zeit. Ob Löschen, Retten, Abdichten, Schadstoffe aufnehmen oder Unfall-Fahrzeuge aufschneiden – jedes Hilfsmittel muss schnell zur Hand sein und richtig eingesetzt werden können. Eine Menge Wissen, das sich die Freiwilligen in ihrer Freizeit aneignen müssen.

Von Michael Strohmeyer

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