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Schkeuditz Lärmschutzwand soll noch 2013 stehen - Flughafen will im September westlich von Freiroda loslegen
Region Schkeuditz Lärmschutzwand soll noch 2013 stehen - Flughafen will im September westlich von Freiroda loslegen
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16:31 19.05.2015

Die Ortszufahrt ist ab Baubeginn nicht mehr zu benutzen.

Inzwischen sind die Angebote der Firmen zur Errichtung der Lärmschutzwand westlich des Ortes Freiroda abgeschlossen, bestätigte Flughafensprecher Robert Hesse gestern auf Anfrage. Der Flughafen nämlich baut die Lärmschutzwand. Doch so weit, dass mit dem Bau begonnen werden könnte, ist es noch nicht. Auch der im August von Lutz Tröbitz, Technischer Leiter am Flughafen Leipzig/Halle, während einer Ortschaftsratssitzung im Mai avisierte Termin im August ist nicht mehr zu halten.

"Abhängig von der laufenden Abstimmung mit der Stadt Schkeuditz und der Verfügbarkeit der ausführenden Firmen ist der Baustart derzeit für September vorgesehen", sagte Hesse. Diese einmonatige Verzögerung könnte, so profan es klingt, tatsächlich am Wetter liegen. Die Tiefbau-Firmen, die angefragt wurden, sind wegen der nicht unerheblichen Hochwasserschäden in den betroffenen Regionen unterwegs. Dieser Umstand könnte auch den jetzt erwähnten September-Termin nochmals ins Wanken bringen.

"Die Bauzeit wird etwa zwei Monate betragen. Wenn jetzt alles schnell vorwärts geht, wird die Wand noch in diesem Jahr fertig", meinte Hesse. Mit Baubeginn ist dann auch die westliche Ortszufahrt nach Freiroda gekappt. Das bestätigte der Flughafensprecher: "Es wird vertragsgemäß die Zufahrt Schkeuditzer Straße außer Betrieb genommen. Dort wird die neue Lärmschutzwand errichtet. Die Zufahrt erfolgt dann über die 300 Meter entfernte Wellerstraße oder über den Ackerweg". Schon diese Straßenkappung dürfte zumindest für die dortigen Anlieger Auswirkungen haben. Wie sie sich indes auf die Anwohner der Wellerstraße auswirkt, ist noch unbekannt.

Zum Bauablauf erklärte Hesse: "Zuerst wird die Baustelle eingerichtet und die Verkehrsführung wird entsprechend angepasst. Es folgen die Tiefbauarbeiten und die Errichtung der eigentlichen Lärmschutzwand. Zuletzt wird neu beschildert und die Fahrspuren in der neuen Verkehrsführung werden gekennzeichnet."

Weitaus kürzer, als bereits Anfang 2012 im Ortschaftsrat vorgestellt, fällt die jetzige Schallschutz-Variante aus. Inwieweit die Freirodaer, die zur zweiten Präsentation im Mai dieses Jahres wohl in stillem Protest nur in geringer Zahl vertreten waren (die LVZ berichtete), Erklärungen zu den Gründen der auffällig abgespeckten Variante erhalten haben, ist unbekannt. Ein übereifriger Sachbearbeiter im Schkeuditzer Rathaus musste damals als Grund herhalten.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 09.07.2013

Roland Heinrich

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